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In der festlichen Jahreszeit zeigt sich das Nürnberger Christkind einmal mehr auch auf internationalem Parkett. Marktspiegel berichtet, dass Nelli Lunkenheimer, das Christkind der Jahre 2023 und 2024, die Weihnachtsmärkte in Philadelphia und Baltimore feierlich eröffnet hat. Über den großen Teich gekommen, landete sie per Schiff und wurde von der Ravens Brass Band begleitet, die das beliebte „Stille Nacht“ anstimmte. Hunderte Besucher versammelten sich, um die besondere Zeremonie mitzuerleben.

Am 29. November 2025 fiel der Startschuss für den Weihnachtsmarkt in Baltimore, der in diesem Jahr zum zwölften Mal stattfindet. Die Veranstaltung, organisiert von German American Marketing Inc., lockt viele Besucher an und findet direkt am Hafen statt. In einer traditionellen Eröffnungsrede formulierte Nelli an der „Make-A-Wish Wall“ einen besonderen Wunsch nach Gesundheit für alle Menschen.

Ein Weihnachtszauber in Philadelphia

Am 30. November 2025 gab es die nächste festliche Neuigkeit: Nelli Lunkenheimer eröffnete das „Christmas Village“ im „Love Park“ in Philadelphia, das über 100 Buden umfasst und in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Neben dem traditionellen Angebot an handgefertigten Produkten und köstlichen Speisen, das typisch für die Weihnachtsmärkte ist, gab es in diesem Jahr eine Besonderheit. Eine neue, übergroße leuchtende Weihnachtspyramide mit Bar wurde feierlich enthüllt – ein echter Blickfang, den sie gemeinsam mit der Bürgermeisterin Cherelle Parker eröffnete.

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Wie auch in Baltimore wurde der Prolog in Englisch gehalten, um den amerikanischen Gästen ein besseres Verständnis der Nürnberger Tradition zu bieten. Laut Nordbayern bleibt das Christkind in den USA oft unbekannt, da hier Santa Claus die Hauptfigur ist. Dennoch begegnete Nelli bei ihren Auftritten vielen freundlichen Menschen, die sich für die Weihnachtstraditionen aus Deutschland interessierten.

Die Bedeutung der Christkindl-Märkte

Die Tradition der Christkindl-Märkte hat ihre Wurzeln in Deutschland und wird seit Jahrhunderten gefeiert. German Heritage USA weist darauf hin, dass deutsche Einwanderer in den 18. und 19. Jahrhunderten diese Tradition in die USA brachten. Mittlerweile sind die Märkte auch dorthin gewandert und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Von gerösteten Nüssen über Glühwein bis hin zu handgefertigten Waren ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Weihnachtsmärkte in den USA dienen nicht nur der Vermarktung typischer deutscher Köstlichkeiten, sondern fungieren auch als kulturelle Brücken, die die Besucher mit ihrem Erbe verbinden. Hierbei kommt es nicht selten zu lebhaftem Austausch von Traditionen und Bräuchen. Besonders empfehlenswert sind beispielsweise die Christkindl-Märkte in Chicago und Cincinnati, die seit vielen Jahren Teil der amerikanischen Weihnachtstradition sind.

In diesem Jahr ist die Reise des Nürnberger Christkindes ein Zeugnis für die anhaltende Faszination und den Zauber der Weihnachtsmärkte, die Menschen zusammenbringen und eine warme gemeinschaftliche Atmosphäre schaffen. So macht Nelli Lunkenheimer nicht nur Werbung für die Nürnberger Weihnacht, sondern trägt auch zur Bewahrung dieser wundervollen Tradition in der Ferne bei.