Im Eishockeygeplätscher der PENNY DEL ist einiges los, und die Nürnberg Ice Tigers stehen im Fokus. Am Dienstag, den 30. Dezember, wartet das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison auf die Mannschaft aus Nürnberg, die zuletzt gegen die Adler Mannheim auf heimischem Eis mit 4:2 gewann. Dies war nicht nur ein denkwürdiger Sieg, sondern auch das Ende einer beeindruckenden Serie von 21 Heimsiegen der Adler. Ein Schock für die Mannheimer Fans, was? Die Ice Tigers haben seit diesem Match eine gemischte Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen aus 16 Spielen vorzuweisen, was sie aktuell auf Rang neun der Tabelle bringt – und das mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzehnten.
Die Truppe um Cheftrainer Mitch O’Keefe zeigt sich offensiv gefällig und nutzt vor allem die Heimstärke zu ihrem Vorteil. So sammelten die Ice Tigers im November auswärts die drittmeisten Punkte aller Teams, was ihnen eine ordentliche Portion Selbstvertrauen gibt. Eine interessante Entwicklung ist die vorzeitige Vertragsverlängerung des Coaches O’Keefe um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2027/28, die dem Team weiteren Rückhalt geben könnte.
Die Spieler im Fokus
Im Kasten stehen Niklas Treutle und Evan Fitzpatrick, die zwar mit den Herausforderungen der Liga zu kämpfen haben, aber dennoch starke Leistungen zeigen. Treutle hat bei 22 Einsätzen elf Siege vorzuweisen, während Fitzpatrick in 12 Spielen vier Siege sammelte. Ihre Statistiken zeigen, dass es sowohl Licht als auch Schatten gibt: Treutles Gegentorschnitt von 2,92 und eine Fangquote von 90,59% sind ordentliche Werte, während Fitzpatrick mit 3,14 Gegentoren pro Spiel und 88,86% etwas hinterherhinkt.
Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Owen Headrick, der mit seinen neun Toren und 17 Assists der viertbeste Scorer unter den Verteidigern in der Liga ist. Auch die Offensive bringt ordentlich Schwung in die Spiele: Evan Barratt ist mit 34 Assists (Höchstwert der PENNY DEL) nicht nur Topscorer seines Teams, sondern teilt sich mit Ingolstadts Riley Barber die Führung in der Gesamtwertung. Tyler Spezia führt die Mannschaft mit 15 Toren an und wird von Brett Murray (14 Tore und 12 Assists) unterstützt.
Herausforderungen und Ausfälle
Doch nicht alles läuft rund bei den Ice Tigers. Verletzt müssen sie auf Constantin Braun verzichten, während die Rückkehr von Tyler Spezia und Justus Böttner aufgrund von Verletzungen noch ungewiss ist. Auch eine grippale Erkrankung hat in der letzten Partie dazu geführt, dass Will Graber, Timo Bakos und Jake Ustorf ausfielen. Das ist ein ganz schöner Ausfall bei der Intensität des Wettbewerbs! Die Unterzahlquote von 76,04% ist ein weiteres Indiz dafür, dass hier noch Luft nach oben ist. Auf der anderen Seite sind die Ice Tigers jedoch stark im Zweikampf und belegen mit einer Quote von 51,59% ligaweit Rang vier.
Der Kampf um die Playoffplätze wird immer spannender. Zwar hat die Mannschaft noch einige Punkte zu verteidigen, doch das bevorstehende Duell am Dienstag könnte richtungsweisend sein. Wenn sie ihre aktuelle Form beibehalten und vielleicht das Verletzungspech hinter sich lassen können, ist alles möglich. Die Nürnberger wollen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen – die Eishockeysaison ist noch lange nicht entschieden!
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