Im Landkreis Neumarkt tut sich was im Dachdeckerhandwerk! Ab heute, dem 14. Januar 2026, steigt der Mindestlohn für Dachdecker mit Gesellenbrief auf 16,60 Euro pro Stunde. Ungelernte Kräfte dürfen sich über einen neuen Satz von 14,96 Euro pro Stunde freuen. Manfred Götz von der IG BAU Oberpfalz hebt hervor, dass Dachdecker bei einem Vollzeitjob nun etwa 100 Euro mehr im Monat in der Tasche haben werden. Ein angenehmes Extra, das viele Beschäftigte dringend benötigen.Neumarkt Aktuell berichtet, dass die IG BAU die Dachdecker aufruft, ihre Lohnabrechnungen genau zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie auch tatsächlich den neuen Mindestlohn erhalten.
Die IG BAU steht den Beschäftigten zur Seite und bietet Unterstützung bei der Lohnabrechnung an. Wer Fragen hat oder Hilfe benötigt, kann sich direkt unter 09 41 – 79 37 47 oder via E-Mail an regensburg@igbau.de an die Gewerkschaft wenden. Außerdem wurde für die kommenden Jahre eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns im Dachdeckerhandwerk verhandelt, was für die rund 60 Beschäftigten in der Branche im Landkreis Neumarkt eine gute Nachricht ist.
Steigende Mindestlöhne bis 2028
Doch nicht nur für 2026 stehen Änderungen auf dem Programm. Laut Informationen von Igbau und Soka Dach werden die Mindestlöhne auch in den kommenden Jahren weiter angehoben. Ab dem 1. Januar 2027 soll der Satz für gelernte Arbeitnehmer auf 17,10 Euro steigen und ein Jahr später auf 17,60 Euro klettern. So erhalten die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk finanzielle Sicherheit und den Schutz vor Lohndumping. Diese tariflichen Mindestlöhne sind nicht nur ein Gewinn für die Arbeitnehmer, sondern auch eine Absicherung für Betriebe, die faire Löhne zahlen.
Für 2024 gilt übrigens ein Mindestlohn von 15,60 Euro für qualifizierte Arbeitnehmer und 13,90 Euro für ungelernte. Die ig Bau hat sich also für die Beschäftigten stark gemacht und bewirkt, dass monatliche Einkommenssteigerungen Realität werden. Ab Oktober 2023 galt zudem eine Tariferhöhung für Dachdeckergesellen mit einem neuen Tariflohn von 21,12 Euro pro Stunde für IG BAU-Mitglieder. Es heißt also: Aufpassen und Prüfen! Wer im Dachdeckerhandwerk tätig ist, sollte nicht nur auf die Zahl auf dem Gehaltszettel achten, sondern auch auf die verhandelten Tarife.
Insgesamt zeigt sich, dass im Dachdeckerhandwerk im Landkreis Neumarkt die Weichen für eine positive Entwicklung gestellt sind. Die neuen Mindestlöhne bieten den Arbeitnehmern nicht nur ein besseres Auskommen, sondern tragen auch dazu bei, dem Fachkräftemangel in dieser Branche entgegenzuwirken. Ein echter Vorteil für alle, die mit dem Handwerk in Verbindung stehen.