Rund 3,5 Millionen Euro fließen in die Gemeinden des Landkreises Neumarkt, wie Staatsminister Albert Füracker, MdL, bekannt gegeben hat. Diese Fördermittel stammen aus der Städtebauförderung und sollen dazu beitragen, die Ortszentren lebendiger zu gestalten und den Zusammenhalt im ländlichen Raum zu stärken. Ein wichtiges Ziel ist die bewusste Förderung von Stadt- und Ortsmitten, die als attraktive Standorte für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur fungieren sollen. Dies berichtet neumarktaktuell.de.
Die Förderprogramme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ bieten verschiedene Ansätze zur Revitalisierung der Gemeinden. Beispielsweise erhalten die Gemeinden folgende Mittel aus dem Programm „Lebendige Zentren“:
- Berching: 180.000 Euro
- Dietfurt: 1.040.000 Euro
- Freystadt: 42.000 Euro
- Parsberg: 600.000 Euro
Für den „Sozialen Zusammenhalt“ sind folgende Beträge eingeplant:
- Neumarkt: 720.000 Euro
- Seubersdorf: 60.000 Euro
- Velburg: 800.000 Euro
Außerdem fließen 30.000 Euro aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ nach Hohenfels. Damit wird nicht nur die finanzielle Unterstützung verstärkt, sondern es sollen auch weitere öffentliche und private Investitionen angestoßen werden.
Ziele der Städtebauförderung
Die Städtebauförderung hat sich zum Ziel gesetzt, Funktionsverluste und Gebäudeleerstände entgegenzuwirken sowie die Nutzungsintensitäten zu steigern. Durch integrierte Maßnahmen in den Innenstädten und Stadtteilzentren wird ein aktives Vorgehen angestrebt, das alle relevanten Akteure vor Ort einbezieht. Hierbei kommen gezielte Instrumente wie das Zentrenmanagement und Projekt-/Verfügungsfonds zum Einsatz, um lokale Initiativen zu unterstützen, wie auch die Bayerische Staatsregierung erläutert.
Ein weiterer wichtiger Punkt in der Förderung ist die Anpassung an den Klimawandel. Die Kommunen sind angehalten, Maßnahmen zum Klimaschutz zu integrieren und energetische Stadterneuerung einzubeziehen. Die Kombination aus städtebaulichen Gesamtmaßnahmen und der Stärkung zentraler Versorgungsbereiche soll die Standortbedingungen für Handel und Gewerbe nachhaltig verbessern.
Die bayerische Regierung investiert seit 55 Jahren kontinuierlich in die Kommunen, und für 2026 sind mehr als 264 Millionen Euro im Haushaltsplan eingeplant, um die Entwicklung kommunaler Infrastrukturen weiter voranzutreiben. Das stärkt nicht nur die Wirtschaft, sondern sorgt auch dafür, dass die ländlichen Räume lebendig bleiben und eine hohe Lebensqualität bieten.



