Bürgermeisterwahl 2026: Wer sind die Herausforderer in Ihrer Gemeinde?
Erfahren Sie alles über die Bürgermeisterkandidaten in Neuburg-Schrobenhausen zur Kommunalwahl 2026 und wichtige Fristen.

Bürgermeisterwahl 2026: Wer sind die Herausforderer in Ihrer Gemeinde?
Am 19. Januar 2026 um 12 Uhr war Schluss mit der Frist für die Unterstützerunterschriften, die für die Kommunalwahl benötigt werden. Viele Bewerber zeigen sich zufrieden und haben die erforderlichen Unterschriften rechtzeitig gesammelt, um antreten zu können. Dies meldet die Augsburger Allgemeine.
In Aresing tritt der ehemalige Bürgermeister Siegfried Sibinger von der Wählergruppe „Lebenswerte Gemeinde Aresing“ gegen den Amtsinhaber Klaus Angermeier von der CSU an. Es bleibt spannend, ob Sibinger auf die Unterstützung der Bürger zählen kann, um den Platz des bisherigen Bürgermeisters einzunehmen. In Schrobenhausen bewirbt sich Andreas Wenger von der Wählergemeinschaft Schrobenhausen gegen den Amtsinhaber Harald Reisner von den Freien Wählern sowie gegen fünf weitere Herausforderer – ein heißer Wahlkampf scheint hier vorprogrammiert.
Bewerber und Wahlverfahren
Doch nicht alle haben die Hürde für die Oberbürgermeisterkandidatur in Neuburg meistern können. Michael Wittmair von der ÖDP und Sepp Egerer von der PARTEI haben nicht genügend Unterschriften gesammelt. Dies stellt einen bedeutenden Rückschlag für ihre politischen Ambitionen dar.
Ebenfalls bemerkenswert ist die politische Landschaft in den umliegenden Gemeinden. In Aresing stehen neben der CSU und den Freien Wählern auch die LGA zur Wahl, während in Bergheim die neu gegründete BUA-Jugend antritt. In Burgheim findet sich die Junge Union in Konkurrenz zur CSU und den Freien Wählern. Auch in Ehekirchen wird es spannend: Hier kandidiert das Bündnis Grüner Dorfkreis/Die Grünen ohne unterstützende Unterschriften, was zeigt, dass die politischen Konstellationen vielfältig sind.
In Karlshuld hat die Junge Union 183 Unterschriften gesammelt. Auch in Oberhausen wird die ÖDP neu in den Gemeinderat gewählt und in Rennertshofen hat die Junge Union 106 Unterschriften erreicht. In Weichering hat der Bürgerkreis Weichering/Lichtenau sogar die erforderlichen Unterschriften überschritten. Was die Kreistagswahlen anbelangt, können die Wähler unter anderem zwischen der Jungen Union, der ÖDP, der SWG und der PARTEI wählen.
Rechtsgrundlagen und Wahlverhalten
Die rechtlichen Vorgaben für die Kommunalwahlen sind klar geregelt. Neue Parteien oder Wählergemeinschaften benötigen gemäß Artikel 27 des Gemeinde- und Landkreisswahlgesetzes (GLKrWG) Unterstützerunterschriften, wenn sie nicht bereits im letzten Stadtrat vertreten waren. Dieses gesetzliche Regelwerk sorgt dafür, dass die politische Landschaft dynamisch bleibt und neue Ideen in die kommunale Politik einfließen können. Parteien, die bei der letzten Wahl mindestens 5% der Stimmen erzielt haben, können sich von der Pflicht zur Unterschriftensammlung befreien.
Die Kommunalwahlen in Deutschland sind immer wieder von lokalen Themen geprägt und erlauben es den Wählern, ihre Stimme direkt und unverfälscht abzugeben. Dies zeigt sich auch darin, dass die Wahlbeteiligung im Schnitt geringer ausfällt als bei Landtags- oder Bundestagswahlen. Die Bundeszentrale für politische Bildung hebt hervor, dass eine erfolgreiche Wahl oft auch von der Fähigkeit abhängt, lokale Themen aufzugreifen und die Wähler zu mobilisieren.
Die spannendsten Entwicklungen stehen also bevor, während sich die Bürgerinnen und Bürger auf die bevorstehenden Wahlen im März 2026 vorbereiten. Die politische Arena ist lebendig und vielfältig – und es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen die Kommunalwahl 2026 bringen wird.