Am 17. Januar 2026 fand im Stadion an der Grünwalder Straße in München ein packendes Duell zwischen Rot-Weiß Essen (RWE) und dem TSV 1860 München statt. Der Anpfiff des Spiels erfolgte um 14 Uhr, und die Stimmung war ausgelassen, als bereits um 12:30 Uhr die Tore öffneten und Fans aus beiden Lagern eintrafen. Das Stadion war mit 15.000 Zuschauern gut gefüllt, darunter etwa 1.500 Anhänger von RWE, die ihr Team lautstark unterstützen. Die Tickets für diese Begegnung waren im Vorverkauf komplett ausverkauft, und auch der Gästebereich war schon lange vor dem Spiel ausverkauft, sodass es am Spieltag keine Tageskasse gab, wie rot-weiss-essen.de berichtet.
Wer mit dem Pkw anreisen wollte, musste bedenken, dass das Stadion selbst keine Parkmöglichkeiten bietet. Die empfohlenen Parkplätze befanden sich in der Park & Ride Tiefgarage am Mangfallplatz, wo das Parken lediglich 2 Euro pro Tag kostete. Alternativ konnten Fans mit der U-Bahn Linie U1 vom Hauptbahnhof nach Wettersteinplatz fahren, von wo aus sie nur zwei Gehminuten zum Stadion benötigten. Die Eintrittskarten umfassten jedoch nicht die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Spannendes Spiel mit dramatischem Finish
Auf dem Spielfeld entwickelte sich ein spannendes Duell. RWE ging früh in Führung: Marek Janssen traf in der 82. Minute zum 1:0. Doch die Freude währte nicht lange, denn kurz vor dem Abpfiff sorgte Max Reinthaler mit einem Ausgleich in der 90. Minute für den Endstand von 1:1. Die erste Halbzeit war dominierend für die Essener, die bereits in der 10. Minute durch José Enrique Rios Alonso in Führung gingen. Trotz mehr Ballbesitz auf Seiten von 1860 München gelang es den Münchnern in der ersten Hälfte nicht, klare Torchancen zu erarbeiten, was sie in der gesamten Partie beschäftigte, wie kicker.de festhielt.
Das Spiel wurde von Schiedsrichter Felix Weller geleitet, der sein 26. Drittliga-Spiel pfiff. Seine Entscheidung, 7 Minuten Nachspielzeit anzuzeigen, sorgte für zusätzliche Spannung in der Schlussphase, als RWE auf den Siegtreffer drängte, jedoch ohne Erfolg. Die Essener hatten mehrere gute Chancen, konnten aber nicht erneut zuschlagen.
Aufstellung und Wechsel
Die Startelf von Rot-Weiß Essen zeigte einige interessante Namen. Jakob Golz stand im Tor, während in der Abwehr José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Tobias Kraulich agierten. Die Außenbahnen besetzten Michael Kostka und Lucas Brumme. Im Mittelfeld überzeugten Gianluca Swajkowski und Torben Müsel, während im Angriff Ramien Safi, Kaito Mizuta und Danny Schmidt für Wirbel sorgten. Beide, Swajkowski und Schmidt, debütierten sogar in der Startelf.
In der zweiten Halbzeit brachte RWE-Coach Uwe Koschinat frischen Wind ins Spiel und wechselte Marvin Obuz, Franci Bouébari und Marek Janssen ein, um die Offensive zu beleben. Allerdings musste Koschinat auf den verletzten Bazzoli verzichten, was seine Optionen etwas einschränkte.
Mit diesem Unentschieden bleibt Rot-Weiß Essen nun bereits in der fünften Partie in Folge ungeschlagen, was ein ordentliches Pflaster für die kommenden Herausforderungen bietet. Die nächste Gelegenheit, das Punktekonto aufzubessern, steht am 24. Januar an, wenn der TSV Havelse im heimischen Stadion zu Gast ist. Am 1. Februar folgt dann die Begegnung gegen den SV Wehen Wiesbaden. Fans dürfen gespannt sein, ob die Essener ihre gute Form beibehalten können!



