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In und um München wird angesichts der frostigen Temperaturen eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen gewarnt. Insbesondere die Bayerische Schlösserverwaltung hat ein generelles Betretungsverbot für die Gewässer in den Schloss- und Parkanlagen ausgesprochen. Das Eis, so die Warnung, ist trotz der winterlichen Kälte nicht tragfähig, und das persönliche Risiko bei einem Betreten ist enorm hoch. Einige unerschrockene Bürger ignorierten diese Warnungen und wagten sich dennoch auf den Nymphenburger Kanal, was die Situation gefährlich macht. Die Präsenz der Polizei, die am Sonntag zahlreiche Personen vom Eis abhalten musste, zeigt, dass akutes Handeln notwendig ist, um Schlimmeres zu vermeiden. München.de berichtet, dass vor allem der „Waisenhauskessel“ am östlichen Ende des Kanals mit einer Tiefe von bis zu fünf Metern besondere Gefahren birgt.

Ein Blick auf die Eisverhältnisse zeigt, dass schwere Schneedecken Risse und Schwachstellen im Eis verdecken können. Dies erhöht die Gefahr, plötzlich durch das Eis zu brechen, was bereits geschehen ist. Verantwortlich für die Sicherheit im Nymphenburger Kanal ist die Nymphenburger Schlossverwaltung, die unter der Telefonnummer (089) 17908-0 erreicht werden kann. Diese Warnungen sind nicht nur für den Nymphenburger Kanal wichtig. Vor allem die Gewässer im Englischen Garten, wie der Kleinhesseloher See, unterliegen ebenfalls dem Betretungsverbot, dessen Einhaltung von der Parkverwaltung Englischer Garten überwacht wird.

Lebensbedrohliche Situationen durch Eiseinbrüche

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hebt hervor, dass die Gefahren eines Eiseinbruchs nicht unterschätzt werden dürfen. Ungeübte Personen, die auf nicht freigegebenen Eisflächen unterwegs sind, setzen sich großen Risiken aus. Bereits der Moment eines Einbruchs kann entscheidend sein. Auf der Website des DRK werden wichtige Tipps gegeben, wie man sich im Notfall verhalten sollte. Hierzu gehört, sofort flach hinzulegen, Geräusche wie Knacken im Eis ernst zu nehmen und ruhig in Richtung Ufer zu robben. Bestimmte Verhaltensweisen können das Überleben in der ohnehin bedrohlichen Situation retten.

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Mit Blick auf die aktuelle Wetterlage rät nicht nur die Schlösserverwaltung, sondern auch die Parkverwaltung und das DRK eindringlich, sich nicht gefährlichen Abenteuern auf glitschigen Eisflächen zu widmen. Die anhaltende Kälte lässt zwar zahlreiche Seen und Gewässer gefrieren, doch die Sicherheit ist nicht gegeben. Stattdessen sollte man sich bevorzugt auf sichere, gespulte Wege begeben und die eigene Sicherheit an erste Stelle stellen. Wer die Warnungen ignoriert und das Eis betritt, handelt auf eigenes Risiko und könnte nicht nur sich selbst, sondern auch anderen in der Umgebung ernsthafter Gefahr aussetzen.