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Was passiert in München? Ein aufregendes Projekt mit dem Namen CitySoundscapes nimmt Form an, das die Klanglandschaften der Stadt auf eine ganz neue Art und Weise erforscht. In Kooperation mit dem RCE BenE München und dem Lehrstuhl für Public Health der Ludwig-Maximilians-Universität München wird eine umfassende Studie durchgeführt, die die Auswirkungen von Umgebungsgeräuschen in urbanen Grünflächen auf unser Wohlbefinden und die Erholung untersucht. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen akustischem Erleben und Biodiversität zu beleuchten und gegebenenfalls neue Handlungsmöglichkeiten für die Stadtplanung abzuleiten.

Im Rahmen dieser Studie werden Hörspaziergänge in verschiedenen Münchner Grün- und Grauflächen angeboten. Teilnehmende aus Gruppen von fünf bis zwölf Personen begeben sich auf eine etwa zwei Kilometer lange Route durch die Stadt, während sie akustische Umgebungsqualität sowie ihr persönliches Wohlbefinden bewerten. Die gesammelten Daten werden anonymisiert erhoben, und die akustischen Umgebungen werden während der Spaziergänge mit speziellen Mikrofonen aufgenommen. Diese Erkenntnisse versprechen, wichtige Impulse für die Verbesserung der urbanen Landschaften zu liefern, um sowohl die Biodiversität als auch die Gesundheit der Stadtbewohner:innen zu fördern.

Praktische Informationen zu den Hörspaziergängen

Die ersten Hörspaziergänge finden am 1. Dezember 2025 und am 13. Januar 2026 statt, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Interessierten treffen sich am PEP Einkaufszentrum an der U-Bahn Haltestelle Neuperlach Zentrum sowie am Mangfallplatz an der gleichnamigen U-Bahn-Haltestelle. Um teilzunehmen, ist eine verbindliche Anmeldung über die E-Mail-Adresse info@bene-muenchen.de erforderlich. Für die Sicherheit der Teilnehmenden ist die Wegeversicherung während des Aufenthalts in den Untersuchungsgebieten gewährleistet.

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Ein interdisziplinäres Team und gemeinsame Zielsetzungen

Beim Projekt CitySoundscapes arbeiten Wissenschaftler:innen verschiedenster Disziplinen zusammen, darunter die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München und das BIOTOPIA Lab. Auch internationale Vernetzungen sind bereits angedacht, denn gegen Ende des Projekts wird eine Übertragbarkeitsstudie in Berlin geplant. Dies und die Unterstützung der BiodivGesundheit Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigen, wie wichtig diese Thematik für unsere Städte ist.

Die Studie steht nicht allein: Ähnlich wie in Berlin, das mit über 20.000 Tier- und Pflanzenarten als die artenreichste Großstadt Europas gilt, gibt es auch in München Herausforderungen zu bewältigen. Urbanisierung, dichte Bebauung und Erholungsdruck bedrohen die Artenvielfalt und machen es nötig, strategisch durchdachte Pflege- und Gestaltungsmaßnahmen für unsere städtischen Grünflächen zu entwickeln. Auf diese Weise können soziale, ästhetische und ökologische Funktionen der städtischen Natur gefördert werden, während gleichzeitig der Lebensraum vielfältiger Arten gesichert wird.

Wollen Sie mehr über die akustischen Gesundheit der Stadt erfahren? Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, und tragen Sie dazu bei, Münchens Klangwelt zu erforschen. Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Seite des Projekts: www.citysoundscapes.de.

Ein positives Ergebnis für unsere Städte – da liegt was an!