Am 14. Februar 2026 fand in München eine beeindruckende Demonstration für die Menschenrechte im Iran statt, an der rund 250.000 Menschen teilnahmen. Die Veranstaltung, die von dem Verein The Munich Circle organisiert wurde, begann um 11 Uhr auf der Theresienwiese und wurde von Teilnehmern aus verschiedenen Ländern, darunter Österreich, die Schweiz, die Niederlande, Frankreich, Dänemark, Polen und Tschechien, unterstützt. Viele Demonstranten trugen iranische Fahnen und Anti-Regime-Plakate mit Aufschriften wie „Free Iran“ und „Stop the terror regime“. Die Polizei war mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz und berichtete von einer friedlichen Stimmung während der gesamten Veranstaltung.

Die ursprüngliche Schätzung der Teilnehmerzahl lag bei 100.000, wurde jedoch im Laufe des Tages auf 250.000 nach oben korrigiert. Während der Demonstration berichteten Frauen von den Grauen des Mullah-Regimes. Besonders bewegend waren die Geschichten von Soraya P., einer ehemaligen Dozentin aus dem Iran, und einer jungen Studentin, die von ihrer Unterdrückung im Iran erzählten. Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, trat ebenfalls auf und rief zu einem härteren Kurs des Westens gegenüber dem Iran auf. Er forderte zudem einen Militärschlag gegen das Mullah-Regime und betonte, dass er Iran in eine „demokratische Zukunft“ führen wolle.

Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz

Die Demonstration fand zeitgleich zur Münchner Sicherheitskonferenz statt, auf der über 60 Staats- und Regierungschefs anwesend waren. Diese gleichzeitige Veranstaltung verleiht den Protesten zusätzliches Gewicht, da die internationale Aufmerksamkeit auf die Lage im Iran gerichtet ist. Die Teilnehmer forderten einen friedlichen, demokratischen Neuanfang im Iran und die Verfolgung der Verantwortlichen für die Gräueltaten gegen die Bevölkerung. Währenddessen gibt es im Iran weiterhin Proteste gegen das Regime, trotz massiver Repression und Berichten über Festnahmen und Todesfälle.

Die Human Rights Activists News Agency berichtet von über 6.000 bestätigten Toten im Iran, während andere Quellen von bis zu 36.500 Toten sprechen. Offiziell werden 3.000 Tote genannt, während Menschenrechtler befürchten, dass die Zahl über 25.000 liegt. Trotz dieser erschreckenden Zahlen bleibt die Entschlossenheit der Demonstranten ungebrochen. Die Münchner Veranstaltung gilt als eine der größten Kundgebungen der letzten Jahre und spiegelt die internationale Solidarität mit den Menschen im Iran wider.

Ein Blick in die Zukunft

Die Proteste im Iran und die große Demonstration in München sind Teil eines anhaltenden Kampfes für Freiheit und Menschenrechte. US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für die Proteste im Iran bekundet und mit militärischen Maßnahmen gedroht. Diese Entwicklungen werfen einen Schatten auf die politische Landschaft und zeigen, dass die internationale Gemeinschaft gefordert ist, sich klar zu positionieren. Der Ausblick auf eine mögliche demokratische Wende im Iran bleibt ungewiss, doch der Mut der Menschen, die für ihre Rechte eintreten, ist unbestreitbar und wird weiter Inspiration für viele sein.

Für weitere Informationen zu den Ereignissen und deren Auswirkungen auf die internationale Politik, besuchen Sie bitte die ursprüngliche Quelle hier und die ergänzenden Berichte hier.