Heute ist der 14.02.2026 und die Theresienwiese in München wird zum Schauplatz einer großen Demonstration gegen das iranische Regime. Organisiert vom Verein „The Munich Circle“, der von Exil-Iranern gegründet wurde, rechnen die Veranstalter mit rund 100.000 Teilnehmern. Diese Kundgebung findet im Kontext der Münchner Sicherheitskonferenz statt, die vom 13. bis 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof abgehalten wird. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, wird an der Sicherheitskonferenz teilnehmen und gilt als einflussreicher Oppositioneller im Exil. Es bleibt unklar, ob er bei der Kundgebung sprechen wird (Deutschlandfunk).
Die Demonstration hat das Ziel, politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit den Menschen im Iran zu zeigen. Initiativen und Unterstützer aus ganz Europa, einschließlich jüdischer und ukrainischer Bündnisse, haben sich zusammengefunden, um für die Menschenrechte und Freiheit im Iran einzutreten. „Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk“ lautet der Titel der Versammlung. Die Behörden prüfen mögliche Auflagen für die Veranstaltung, während die Polizei im Rahmen eines Großeinsatzes zur Sicherheitskonferenz die Versammlung betreuen wird (Süddeutsche Zeitung).
Hintergrund der Proteste
Die Großdemonstration in München ist Teil eines weltweiten Aktionstags, an dem auch in Städten wie Los Angeles und Toronto Proteste stattfinden. Die Proteste im Iran haben in den letzten Monaten an Intensität gewonnen. Massenproteste, die um den Jahreswechsel einsetzten, wurden brutal vom Regime niedergeschlagen. Berichten zufolge gab es fast 160 Demonstrationen in 27 Provinzen, wobei viele Iraner die Rückkehr zu einem demokratischen System fordern. Reza Pahlavi hat sich klar positioniert und fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Vorbereitung auf die Anerkennung einer Übergangsregierung zur Förderung der Demokratie (Tagesschau).
Die Stimmung im Iran ist angespannt. Die Demonstrierenden rufen Slogans gegen den derzeitigen Führer Ali Khamenei und errichten Barrikaden. Menschenrechtsorganisationen berichten von Toten, während das Regime mit aller Härte gegen die Protestierenden vorgeht. Das Internet ist teils abgeschaltet worden, was die Berichterstattung über die Geschehnisse stark erschwert.
Ein globales Echo
Die Demonstration heute in München hat also nicht nur lokale, sondern auch internationale Bedeutung. Es wird erwartet, dass die Kundgebung auch als Plattform für die Stimmen derjenigen dient, die im Iran unterdrückt werden. Die Ereignisse im Iran und die Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft könnten entscheidend sein für die Zukunft des Landes und den Kampf um Freiheit und Menschenrechte.
Die Bevölkerung im Iran hat ihren Unmut über die herrschenden Verhältnisse klar zum Ausdruck gebracht, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit. Die heutige Demonstration in München ist ein Zeichen für den anhaltenden Kampf für die Freiheit im Iran und könnte einen weiteren Schritt in Richtung einer demokratischen Zukunft darstellen.



