UWG Mühldorf: Alexander Sommer als Landratskandidat nominiert!

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Am 23.11.2025 wurde Alexander Sommer als Landratskandidat der UWG Mühldorf nominiert. Kommunalwahl im März 2026 rückt näher.

Am 23.11.2025 wurde Alexander Sommer als Landratskandidat der UWG Mühldorf nominiert. Kommunalwahl im März 2026 rückt näher.
Am 23.11.2025 wurde Alexander Sommer als Landratskandidat der UWG Mühldorf nominiert. Kommunalwahl im März 2026 rückt näher.

UWG Mühldorf: Alexander Sommer als Landratskandidat nominiert!

Ein spannendes Rennen um den Landratsposten im Landkreis Mühldorf nimmt Gestalt an. In einer lebhaften Aufstellungsversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) wurde Alexander Sommer als Landratskandidat gewählt. Der 63-jährige Mühldorfer, der in der Region gut vernetzt ist, verkörpert den Aufbruch in die kommunale Zukunft. Der Vorsitzende der UWG, Ulli Maier, unterstrich, dass es für die Partei gilt, den Status als zweitstärkste Fraktion im Kreistag erfolgreich zu verteidigen.

Mit einer Mehrheit von Stimmen, nur einer Enthaltung und einer Gegenstimme kommt Sommer mit frischem Wind daher. Ausgebildet in Betriebswirtschaft und Maschinenbau, hat er über 30 Jahre Erfahrung im Bankensektor und in der Unternehmensberatung. „Dinge nicht nur diskutieren, sondern auch lösen“ – so lautet sein politisches Motto. Er betont die Notwendigkeit relevanter demokratischer Prozesse und möchte einen sachlichen Diskurs fördern. Zudem ist der überzeugte Europäer überzeugt, dass Europa entscheidend für Frieden und Freiheit ist.

Kandidaten und Wahlziele

Auf der Kreistagsliste der UWG fanden sich insgesamt 60 Bewerber, die sich und ihre Programme während der Versammlung vorstellten. Dies ist ein klares Signal: Hier geht es um Engagement und Mitgestaltung im Landkreis. Nicht weniger als 28 qualifizierte Männer und Frauen tragen zur Liste bei, darunter Markus Saller und Robert Pötzsch. Stephanie Kastenhuber aus Mühldorf wurde zum Ersatzkandidaten nominiert.

Auf der anderen Seite des politischen Spektrums steigt die SPD in den Startblock. Bereits ein paar Wochen zuvor, am 3. Mai 2025, teilte der SPD-Ortsverein Mühldorf in einem Newsletter seine Pläne mit. Die nächsten Kommunalwahlen in Bayern stehen am 8. März 2026 an. Dabei wird Claudia Hungerhuber als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen geschickt, um das Bürgermeisteramt zurückzuerobern. Mit starken Wurzeln in der Bürgernähe und engagiertem Dialog möchte sie auf die Herausforderungen der Stadt aktiv antworten.

Wichtige Themen der Bürgermeisterkandidatin

Den besonderen Fokus legt Hungerhuber auf wichtige Themen, die den Alltag der Bürger betreffen. Die Schaffung von Mietwohnungen für Normalverdiener und die Stärkung der Stadtbau Mühldorf stehen ganz oben auf der Agenda. Zudem sollen Verkehrsprobleme und Parkplatznot durch den Bau eines Parkdecks am Stadtwall und die Einführung eines modernen Parkleitsystems gelöst werden.

Besonders spannend wird die Nutzung des Sümö-Areals, das als potenzieller Standort für Einkaufsgelegenheiten, ein Campus für die Hochschule und sogar einen großen Park dient. Hier wird der Begriff „grüne Lunge“ neu interpretiert. Um den Bürgerdialog aktiv zu pflegen, plant Hungerhuber regelmäßige Bürgerversammlungen und ein „Picknick im Park“ für den 18. Mai an.

Die Kommunalwahlen in Bayern werden in der Regel gemäß dem Berechnungsverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers durchgeführt, wie das Staatsministerium für Inneres und Integration informiert. So wird beispielsweise die Gesamtstimmenzahl der Wahlkreisvorschläge durch ungerade Zahlen geteilt, um eine faire Sitzverteilung zu gewährleisten. Ob das auch wieder Auswirkungen auf die Entscheidung im kommenden Jahr haben wird, bleibt abzuwarten.

Die politische Landschaft im Landkreis Mühldorf ist im Wandel, und sowohl die UWG als auch die SPD haben sich redlich ins Zeug gelegt, um die Wähler zu überzeugen. Das nächste Jahr verspricht spannend zu werden.