In der Stadt Mühldorf am Inn bahnt sich ein spannendes Ereignis an: Die Kommunalwahl steht vor der Tür, und Stefan Lasner von der CSU hat seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt bekanntgegeben. Die Wahl findet am 8. März 2026 statt und verspricht, das politische Landschaftsbild der Stadt zu verändern. Lasner, 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, bringt nicht nur politische Erfahrung als Stadtrat mit, sondern auch umfangreiche berufliche Expertise als Geschäftsbereichsleiter der DIRKS Group und Geschäftsführer. Bereits 2014 trat er als Bürgermeisterkandidat an und konnte damals 17,9 Prozent der Stimmen erzielen, was seine Ambitionen für die bevorstehende Wahl unterstreicht.
Lasner ist ein aktives Mitglied der Feuerwehr Altmühldorf seit 1993 und engagiert sich als Schatzmeister des Fördervereins Jugendzentrum Mühldorf. Er ist überzeugt von der Notwendigkeit eines langfristigen strategischen Zukunftsplans für Mühldorf, der Transparenz, echte Beteiligung und regelmäßige Überprüfung verspricht. Zu den Schwerpunkten seines Zukunftsplans zählt nicht nur die Lebensqualität, sondern auch Bildung, Kultur, nachhaltige Entwicklung und die digitale Transformation der Verwaltung. „Gemeinsame Verantwortung für die Zukunft“, so Lasner, sei essenziell für die positive Entwicklung der Stadt.
Politische Unterstützung und Herausforderungen
Die CSU hat Stefan Lasner als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert, und der Ortsvorsitzende Dr. Milot Spörl unterstützt ihn entschieden. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer äußert sich optimistisch über Lasners Verbindungen zur Landes- und Bundespolitik, und sieht realistische Chancen, das Bürgermeisteramt von der SPD zu übernehmen, die seit 47 Jahren regiert. Bei seiner Vorstellung erhielt Lasner 100 Prozent der Stimmen, was seine Unterstützung innerhalb der Partei deutlich zeigt. Auch seine Frau und CSU-Abgeordnete gratulierten ihm herzlich.
Lasners Konkurrenten im Bürgermeisterrennen sind Michael Hetzl von der UM und Claudia Hungerhuber von der SPD, was einen spannenden Wettkampf verspricht. Neben der politischen Auseinandersetzung wird auch die Wahlplakatierung eine wichtige Rolle spielen, die nach der Sondernutzungssatzung von 2008 geregelt ist. Die aktuellsten Änderungen zu den Regelungen traten im September 2022 in Kraft und erlauben die Plakatierung sechs Wochen vor dem Wahltermin. Ein besonderer Fokus liegt auf den zulässigen Anbringungsorten für die Wahlplakate, die nicht an Verkehrszeichen und -einrichtungen befestigt werden dürfen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Blick in die Zukunft
Lasner plant, regelmäßige Sprechstunden anzubieten und die Digitalisierung des Rathauses voranzutreiben. Die Förderung von Begegnungsstätten und der Erhalt von Traditionen sind ihm ebenfalls wichtig. Mit seiner Agenda möchte er die soziale Infrastruktur stärken und bezahlbaren Wohnraum schaffen, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden. „Wir müssen Mühldorf zukunftssicher entwickeln“, betont Lasner, der sich als verlässlicher Pragmatiker sieht, der gut mit Menschen umgehen kann.
Die bevorstehenden Wochen bis zur Wahl werden entscheidend sein, um die Bürger von Mühldorf von Lasners Vision zu überzeugen und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wer das Rennen um das Bürgermeisteramt für sich entscheiden kann, bleibt abzuwarten, doch die Vorzeichen deuten auf einen intensiven Wahlkampf hin. Weitere Informationen zu den Wahlplakat-Regelungen in Mühldorf sind auf der städtischen Webseite zu finden. Für diejenigen, die sich aktiv an der Wahl beteiligen möchten, beginnt die Plakatierung am Sonntag, den 25. Januar um 0.00 Uhr.
Weitere Details zu Stefan Lasner und seinen Plänen können Sie in der ausführlichen Berichterstattung auf Innsalzach24 und NAG Bayern nachlesen.