Was tut sich in Mühldorf? Ein Blick auf den bevorstehenden Wahlkampf! Der CSU-Kandidat Stefan Lasner hat seine Hüte in den Ring geworfen und strebt das Bürgermeisteramt an. Die Kommunalwahl am 8. März 2026 naht in großen Schritten und Lasner, 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, bringt sich als ernstzunehmender Kandidat ins Spiel. Seine berufliche Laufbahn als Geschäftsbereichsleiter Distribution bei der DIRKS Group kommt ihm dabei sicherlich zugute.
Lasner ist Kommunalpolitiker durch und durch. Aktuell sitzt er im Stadtrat und hat bereits 2014 als Bürgermeisterkandidat Erfahrung gesammelt, wobei er damals 17,9 Prozent der Stimmen erhielt. Sein Engagement erstreckt sich nicht nur auf die Politik; seit über 30 Jahren ist er aktives Mitglied der Feuerwehr Altmühldorf, wo er auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins ist. Dieses Engagement zeigt, dass er sich der Gemeinschaft verbunden fühlt.
Strategische Pläne für Mühldorf
Ein zentrales Anliegen von Lasner ist die Entwicklung eines langfristigen strategischen Zukunftsplans für die Stadt. Laut innsalzach24.de soll dieser Plan die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger über Wohnraum hinaus steigern und Bildung sowie Kultur fördern, um Zusammenhalt zu schaffen. Außerdem setzt Lasner auf ein gezieltes Wachstum in den Bereichen soziale Infrastruktur und Digitalisierung, um Mühldorf fit für die Zukunft zu machen.
In diesem Zusammenhang plant er regelmäßige Sprechstunden, um das Rathaus zu digitalisieren und Begegnungsstätten zu schaffen, ohne die Traditionen der Stadt zu vernachlässigen. Dr. Milot Spörl, Ortsvorsitzender der CSU, bekräftigt seine Unterstützung für Lasners Ziel, Mühldorf positiv weiterzuentwickeln.
Politische Konkurrenz und Wahlkampf
Lasners Aufstellung als Bürgermeisterkandidat ist nicht unumstritten. Michael Hetzl von der UM und Claudia Hungerhuber von der SPD könnten sich als ernsthafte Konkurrenten herauskristallisieren. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer zeigt sich optimistisch über Lasners Verbindungen zur Landes- und Bundespolitik und sieht in ihm einen pragmatischen Kandidaten, der zielorientiert arbeitet und gut mit Menschen umgehen kann, wie nag-bayern.de anmerkt.
Die Spannung steigt, denn die Nominierung von Lasner mit 100 Prozent der Stimmen beweist seine breite Unterstützung innerhalb der Partei. Er stellte seine Bürgermeistertauglichkeit vor Publikum unter Beweis – unter anderem beim Anzapfen auf dem Starkbierfest. Ein echter Test, der nicht nur seine Beliebtheit zeigt, sondern auch, dass er in der Lage ist, die Menschen zu erreichen.
Wahlplakatierung und Regelungen
Wenn die Wahlankündigungen und Plakate bald überall in Mühldorf auftauchen, gilt es einige Regeln zu beachten. Gemäß der Mühldorfer Gemeindeordnung ist die Plakatierung im Rahmen der Sondernutzungssatzung geregelt. Die Plakatierung darf ab dem 25. Januar 2026 beginnen, und alle Plakate müssen innerhalb einer Woche nach der Wahl wieder entfernt werden. Dabei sind bestimmte Bereiche wie der historische Stadtkern und Plätze an Verkehrszeichen tabu, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden.
Es wird spannend zu sehen, wie sich der Wahlkampf entwickelt und welche Ideen und Visionen die Kandidaten für Mühldorf präsentieren. Ein gutes Geschäft könnte in der Wahl selbst liegen – für den neuen Bürgermeister und die Mühldorfer Bürger, die auf eine positive Veränderung hoffen.