Am Samstagabend, dem 17. Januar, ereigneten sich auf einem Sportplatz in Mühldorf höchst fragwürdige Szenen. Gegen 22:20 Uhr alarmierte ein Vereinsverantwortlicher die Polizei, nachdem er bemerkte, dass mehrere Fahrzeuge auf dem Rasen drifteten. Die daraufhin eintreffenden Beamten konnten die Meldung umgehend bestätigen und fanden deutliche Fahr- und Driftspuren auf dem schneebedeckten Fußballplatz vor. Wie Innsalzach24 berichtet, handelte es sich um zwei Jugendliche, die ohne Rücksicht für den Platz gefahren sind. Die beiden Fahrer, ein 18-Jähriger aus Burghausen und ein 19-Jähriger aus Mühldorf, wurden angetroffen und sehen sich nun einem Verfahren wegen Sachbeschädigung gegenüber.
Der entstanden Sachschaden am Fußballplatz kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Solch ein Umgang mit Sportanlagen ist nicht nur rechtlich bedenklich, sondern schadet auch der Gemeinschaft, die auf diese Räume angewiesen ist. Der Vorfall kam zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt, denn parallel fand im Sportheim eine Feier mit über 100 Personen statt.
Feierlichkeit mit Konsequenzen
Die Feier wurde organisiert von drei 18-Jährigen aus den Landkreisen Mühldorf und Altötting und musste um 22:53 Uhr aufgrund von Überfüllung, Alkoholisierung, Sachbeschädigungen und Vermüllung abgebrochen werden. Die Polizei führte eine umfassende Räumung des Geländes durch, was einen weiteren Hinweis auf die prekäre Lage gab. Auch wenn Partys in der Regel für Spaß stehen, zeigt sich hier, dass es schnell aus dem Ruder laufen kann. Erfreulicherweise wurde die Mühldorfer Polizei von Streifen des Zentralen Einsatzdienstes Traunstein unterstützt, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
In Anbetracht der Vorkommnisse wird nun auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geprüft. Hier geht es darum, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu klären und zu verhindern, dass sich solche Vorfälle wiederholen. Wie die Passauer Neue Presse anmerkt, ist der Schaden auf dem Sportplatz ein ernstzunehmendes Problem, das nicht nur den Verein, sondern auch die betroffenen Anwohner und Sportler belastet.
Um das zukünftige Miteinander im Sport und in der Freizeit zu sichern, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten unerlässlich. Vielleicht wird dieser Vorfall ja Anlass für alle Beteiligten sein, über die eigenen Grenzen nachzudenken und sich bewusst zu werden, dass Spaß und Verantwortung Hand in Hand gehen müssen.



