Heute ist der 12.02.2026 und die Vorbereitungen für die Kommunalwahl in Mühldorf am Inn am 8. März 2026 laufen auf Hochtouren. Ein zentrales Thema in der politischen Landschaft der Stadt ist die Kandidatur von Claudia Hungerhuber (SPD) für das Bürgermeisteramt. Die 56-jährige Dipl.-Betriebswirtin hat sich entschlossen, gegen den amtierenden Bürgermeister Michael Hetzl (FW/UM), der ebenfalls zur Wiederwahl antritt, ins Rennen zu gehen. Hungerhuber ist verheiratet und hat ein Kind. In ihrer Freizeit genießt sie das Lesen, Wandern und Skifahren.
Hungerhubers politische Agenda ist breit gefächert und zielt darauf ab, eine glaubwürdige Politik zum Wohl der Menschen zu etablieren. Sie setzt auf Investitionen mit Plan und möchte gleichzeitig die Ausgaben im Auge behalten. Zu ihren Vorhaben gehören unter anderem der Bau eines Hallenbades, für dessen finanzielle Absicherung sie sich stark machen will, sowie die Schaffung eines Parkhauses. Ihre Prioritäten liegen auf bezahlbaren und barrierefreien Mietwohnungen, der Sanierung und dem Bau von Turnhallen sowie der Förderung von Freizeitangeboten und Naherholung.
Fokus auf Bürgernähe und Stadtentwicklung
Ein wichtiger Punkt auf Hungerhubers Liste ist die Verbesserung der Mobilität in Mühldorf. Sie strebt sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer an und möchte den öffentlichen Nahverkehr verlässlicher gestalten. Weitere Projekte umfassen den Bau eines beantragten Parkdecks am Stadtwall und die Einführung eines modernen Parkleitsystems. Auch die Belebung der Innenstadt durch Handel, Gastronomie und soziale Treffpunkte ist ein zentrales Anliegen der Kandidatin.
Hungerhuber plant zudem die Entwicklung des SüMö-Areals, das neben einem Parkdeck auch einen Supermarkt und Begegnungsorte wie eine Open-Air-Bühne beinhalten soll. Ein großer Park als grüne Lunge der Stadt ist ebenfalls Teil ihrer Vision. Sie betont die Notwendigkeit, bestehende Betriebe zu unterstützen und neue Unternehmen gezielt anzusiedeln, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Transparenz, Bürgernähe und ein echtes Miteinander in der Politik stehen für sie an oberster Stelle.
Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit
Der SPD-Ortsverein Mühldorf hat Hungerhuber am 24. April 2025 als Bürgermeisterkandidatin nominiert und erhält Rückhalt von ehemaligen Bürgermeistern und Stadträten. Bei der Nominierungsversammlung waren über 50 Unterstützer anwesend. Neben ihren politischen Zielen möchte Hungerhuber auch regelmäßige Bürgerversammlungen einführen, um den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Eine erste Gelegenheit zum Austausch bietet das „Picknick im Park“ am 18. Mai, ab 13:00 Uhr im Park am Stadtwall.
Die nächsten Kommunalwahlen in Bayern, zu denen auch die Wahl in Mühldorf gehört, stehen am 8. März 2026 an. Hungerhuber und ihr Team sind bereits fleißig dabei, ihre Pläne und Ideen in die Öffentlichkeit zu tragen, um das Bürgermeisteramt zurückzuerobern. Die Themen Bürgernähe und pragmatische Lösungen stehen dabei im Vordergrund. Für weitere Informationen zu den Zielen des SPD-Ortsvereins, können Interessierte die Webseite des Ortsvereins besuchen.
Die kommenden Wahlen werden für Mühldorf am Inn eine entscheidende Phase darstellen, in der die Weichen für die zukünftige Stadtentwicklung gestellt werden. Claudia Hungerhuber bringt frischen Wind und spannende Ideen mit, die auf den Dialog mit den Bürgern abzielen und gleichzeitig die Herausforderungen der Stadt anpacken wollen.