Am 15. Februar 2026 musste der TEV Miesbach erneut eine schmerzliche Niederlage im Playoff-Viertelfinale der Bayernliga hinnehmen. Im vierten Spiel der Best-of-Seven-Serie verloren die Miesbacher gegen den ERV Schweinfurt mit 3:7. Das Duell fand im heimischen Miesbacher Eisstadion statt, vor rund 700 Zuschauern, darunter etwa 80 Fans aus Schweinfurt. In der bisherigen Serie hat Miesbach nun einen Rückstand von 1:3 zu verzeichnen, was die Situation für das Team umso angespannter macht (Merkur).
Die Partie selbst war von anfänglicher Unsicherheit geprägt. Schweinfurt ging bereits früh in Führung, und trotz eines zwischenzeitlichen Anschlusstreffers durch Daniel Merl, blieben die Miesbacher in der Defensive anfällig. Besondere Schwierigkeiten bereitete die Abwehr von TEV, die gleich mehrere Leistungsträger vermisste. Spieler wie Justi Späth, Johannes Bacher, Thomas März und Philip Lehr fehlten dem Team bereits die gesamte Serie. Hinzu kamen die kurzfristigen Ausfälle von Michael Grabmaier (gesperrt), Reto Schüpping (verletzt) und Matej Pekr (krank). Diese massiven Ausfälle machten sich im Spielverlauf deutlich bemerkbar.
Intensive Duelle und knappe Spiele
<pBereits im dritten Spiel der Serie hatte der TEV Miesbach eine knappe 1:2-Niederlage gegen die Schweinfurter einstecken müssen. In dieser Begegnung hatte Miesbach zunächst durch Patrick Asselin in der 24. Minute die Führung erzielt, doch die Freude währte nicht lange. Der Ausgleich fiel nur fünf Minuten später durch Konstantin Melnikow. Im Schlussdrittel kämpfte Miesbach um den Ausgleich, scheiterte jedoch am starken Torwart Leon Pöhlmann und der Abwehr von Schweinfurt. Der entscheidende Treffer für die Gäste fiel in der 57. Minute durch Alexander Asmus (Nag Bayern).
Die Serie ist geprägt von intensiven Duellen, die von körperlicher Erschöpfung und strategischen Anpassungen der Trainer zeugen. TEV-Coach Dusan Frosch hat in einem Interview betont, wie wichtig es ist, die Spielstrategie anzupassen, um den Herausforderungen durch die Verletzungssituation zu begegnen. Der nächste Schritt für das Team wird sein, die letzten beiden Spiele der Serie zu nutzen, um eventuelle Schwächen auszumerzen und den Kampfgeist zu stärken.
Verletzungen im Profisport
Die hohe Anzahl an Verletzungen, die zur aktuellen Situation des TEV Miesbach geführt hat, ist ein weit verbreitetes Problem im deutschen Profisport. Der VBG-Sportreport, der seit 2016 jährlich veröffentlicht wird, untersucht die Verletzungsursachen und -prävention in verschiedenen Sportarten, darunter Eishockey. Ziel des Reports ist es, präventive Maßnahmen zu entwickeln, um den Ausfall von Schlüsselspielern zu minimieren. Statistiken über Verletzungsanzahl und Ausfallzeit sind entscheidend, um die Belastungen der Athleten besser zu verstehen und entsprechend zu handeln (VBG).
Für den TEV Miesbach bleibt die Herausforderung, aus dieser Situation gestärkt hervorzugehen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Serie noch zu drehen und die Chancen auf einen weiteren Verbleib in den Playoffs zu wahren.



