Heute ist der 12.03.2026 und in Miesbach dreht sich alles um den geplanten Skaterpark unter der B472-Brücke. Der Stadtrat hat in den letzten Wochen intensiv über die Unterstützung für dieses Projekt diskutiert, und die Ergebnisse sind vielversprechend. Trotz der angespannten finanziellen Lage der Stadt, die eine zusätzliche Budgetierung für 2026 ausschließt, gibt es positive Entwicklungen bezüglich der Finanzierung des Skaterparks.
Der Haushalt 2026 der Stadt Miesbach ist bereits beschlossen, doch die Gespräche über eine mögliche höhere Unterstützung für den Skaterpark gehen weiter. Markus Seemüller von der Freien Liste hat einen Vorschlag eingebracht, 100.000 Euro für den Bau des Skaterparks im Haushalt 2027 als Protokollnotiz zu vermerken. Paul Fertl von der SPD hat diesen Vorschlag unterstützt und betont die Stabilität der Vereinsstruktur, die hinter dem Projekt steht. Die Gesamtkosten für den Skaterpark werden auf etwa 450.000 Euro geschätzt, wobei die Fläche unter der B472-Brücke bis Ende 2027 reserviert ist und der Skateboarding Verein Miesbach bis dahin Zeit hat, die Anlage zu realisieren.
Finanzierung und Unterstützung
Die Finanzierung des Skaterparks muss durch Spenden und Fördermittel gesichert werden, da die Stadt 2023 erklärt hat, aufgrund der Finanzsituation keine zusätzlichen Mittel bereitzustellen. Im Sommer 2025 wurde ein Investitionskostenzuschuss von 150.000 Euro in Aussicht gestellt. Manfred Burger von den Grünen hat sich für eine wohlwollende Unterstützung des Projekts ausgesprochen, während Bürgermeister Gerhard Braunmiller von der CSU betont, dass der Verein etwas vorweisen muss, um Unterstützung zu erhalten. Die Diskussion im Stadtrat hat auch kritische Stimmen hervorgebracht: Stefan Griesbeck von der CSU hat die Diskussion über den Skaterpark während der Haushaltsberatung kritisiert, und Zweite Bürgermeisterin Astrid Güldner äußerte Bedenken bezüglich der Verantwortung für junge Leute.
Am 15. Oktober 2023 fand eine Mitgliederversammlung zum Thema Skatepark im Landkreis Miesbach statt, bei der der Stadtrat einstimmig beschlossen hat, dass das Skatepark-Projekt unter der Bundesstraße B 472 in Miesbach-Haidmühl einen Platz erhält. Der Skateboardverein ist verantwortlich für die Finanzierung und die Unterstützungssuche, um die groben Gesamtkosten des Projekts von ca. 500.000 Euro abzudecken. Die Größe des Skateparks wird etwa 650 qm betragen und soll ein Treffpunkt für alle Altersgruppen sein, insbesondere für die Jugend, als Alternative zu herkömmlichen Sportarten. Sollte die Finanzierung nicht ausreichen, wird der Skatepark möglicherweise in kleinerer Version realisiert.
Ausblick auf die nächsten Schritte
Eine Spendenaktion innerhalb des nächsten Jahres ist geplant, und die Ergebnisse dieser Aktion sollen im September 2024 im Stadtrat vorgestellt werden. Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2025, sofern alles nach Plan verläuft. Die Bürger*innen und Unternehmen in Miesbach und Umgebung werden um Unterstützung gebeten, um das Projekt realisieren zu können.
Insgesamt zeigt sich, dass der Skaterpark in Miesbach eine spannende Möglichkeit bietet, jungen Menschen einen Raum für sportliche Betätigung zu schaffen. In einer Zeit, in der viele Jugendliche nach Alternativen zu traditionellen Sportarten suchen, könnte dieser Skaterpark ein wichtiger Treffpunkt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die erforderlichen Mittel zusammenkommen, um dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen und somit einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.
Für weitere Informationen über den Skaterpark und seine Entwicklungen besuchen Sie bitte die offizielle Seite des Skateboardvereins Miesbach oder lesen Sie den vollständigen Bericht auf Merkur.



