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Josef Günthner verlässt nach zweieinhalb Jahren das Ruder beim Zuchtverband Miesbach. Am 1. Juli 2025 ist die Übergabe des Geschäftsführerpostens an Johann Stadler erfolgt, einen erfahrenen Mann aus den eigenen Reihen. Der Vorsitzende Markus Dinzenhofer erläutert, dass die Trennung von Günthner „aus persönlichen Gründen und einvernehmlich“ vonstatten ging. Diese Veränderung geschieht vor dem Hintergrund eines kritischen Kapitels in der Geschichte des Zuchtverbands, das durch eine Anzeige der Tierschutzorganisation PETA für Aufregung sorgte. Laut Merkur haben die Verantwortlichen des Verbands jedoch mit Respekt auf die Vorwürfe reagiert und dies in einem offenen Dialog behandelt.

Stadler, 33 Jahre alt und seit über elf Jahren im Zuchtverband tätig, sieht große Herausforderungen im Tierschutz und möchte diesen Aspekt verstärkt nach außen tragen. „Wir müssen alles daran setzen, das Image zu verbessern und Tierschutz groß zu schreiben“, betont der neue Geschäftsführer. Der Verband hat in Reaktion auf die PETA-Anzeige bereits Mitarbeiterschulungen angekündigt, die auch künftig durchgeführt werden sollen. Wichtig ist Stadler, dass das Vertrauen in die Praktiken des Zuchtverbands erhalten bleibt, insbesondere nachdem die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Anzeige von PETA eingestellt wurden, ohne dass es Konsequenzen für den Verband gab.

Aufregung um Tierschutzvorwürfe

RTL sind die Vorwürfe, dass Kälber an den Ohren gezogen und in überfüllten Buchten gehalten wurden, besonders ernst zu nehmen.

Obwohl der Zuchtverband auf diese Vorwürfe reagiert und betont, dass alle Markthelfer ausgebildete Landwirte sind, bleibt die Kritik bestehen. Die Verantwortlichen haben bereits eine Mitarbeiterversammlung einberufen und geplant, eine gezielte Nachschulung der Markthelfer durchzuführen. Zudem hat der Zuchtverband entschieden, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr in der Markthalle mithelfen dürfen.

Preisentwicklung für Stierkälber

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