Miesbachs Monstranzen: Ein Geschenk für Ugandas Kirchen von Primus Asega

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Monsignore Primus Asega aus Uganda empfängt gesegnete Monstranzen in Miesbach, unterstützt Pfarreien in seiner Heimat.

Monsignore Primus Asega aus Uganda empfängt gesegnete Monstranzen in Miesbach, unterstützt Pfarreien in seiner Heimat.
Monsignore Primus Asega aus Uganda empfängt gesegnete Monstranzen in Miesbach, unterstützt Pfarreien in seiner Heimat.

Miesbachs Monstranzen: Ein Geschenk für Ugandas Kirchen von Primus Asega

Ein herzliches Treffen in Miesbach, das die Herzen berührt! Monsignore Dr. Primus Asega aus Uganda, der seit 25 Jahren jeden Sommer als Seelsorger in Miesbach weilt, hat während seines jüngsten Besuchs ein ganz besonderes Geschenk entgegengenommen. Im Rahmen eines Jubiläumsgottesdienstes erhielt er drei kunstvoll gefertigte Monstranzen aus der Hand der talentierten Mesnerin und Drechslermeisterin Brigitte Denz. Diese Monstranzen, aus Robinien- und Eibenholz gefertigt, werden nun in den Kirchen seiner Heimat im Bistum Arua für besondere liturgische Feiern verwendet, wie Merkur berichtet.

Ex-Pfarrvikar Michael Engel, der nun Pfarrer in Mittenwald ist, segnete die Monstranzen im feierlichen Rahmen. Bei dieser Gelegenheit zeigte Asega den anwesenden Gästen Fotos seiner Kirchen, in die die Monstranzen integriert werden, und schenkte damit Einblicke in seine Arbeit und sein Leben in Uganda.

Ein Mann mit großem Herzen

Asega, der Miesbach mittlerweile als seine zweite Heimat betrachtet, ist nicht nur ein Seelsorger, sondern auch ein engagierter Community-Leader. Während seines Aufenthalts plant er, beeindruckende 1000 Kilometer mit dem Fahrrad zu radeln und dabei die Schönheit der bayerischen Landschaft zu genießen. Die süßen Früchte seiner Heimat, vor allem Ananas und Mangos, erwähnte er mit einem Lächeln. Gleichzeitig thematisierte er die Herausforderungen seiner Region, wie miesbach-tourismus.de beschreibt.

In seiner Pfarrei „Christ the King“ in Arua-Stadt ist Asega nicht nur für die Seelsorge zuständig, sondern auch als Generalvikar und caritas-director aktiv. Sein Engagement für den Aufbau einer weiterführenden Schule und die Unterstützung bedürftiger Kinder zeigt, wie tief seine Liebe für seine Mitmenschen geht. Zudem kümmert er sich um die Integration von über einer Million Flüchtlingen aus dem Südsudan, die seit 2017 in Uganda Zuflucht gesucht haben. Diese Flüchtlinge haben sich in ihren neuen Gemeinden integriert und sogar Land erworben, um ihre Zukunft zu sichern.

Über die Jahre hat Asega zahlreiche kreative Ansätze gezeigt, um seinen Mitmenschen zu helfen. Viele Frauen besitzen jetzt Nähmaschinen, während Männer auf ihren Führerschein sparen. Seine Arbeit wurde von der UNO gewürdigt, und er erhielt für seine Integrationsprojekte besondere Anerkennung.

Von Miesbach nach Uganda

Dieser Austausch zwischen Miesbach und Uganda zeigt einmal mehr, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt sind. Asega und die Miesbacher haben ein echtes Zeichen der Freundschaft gesetzt, das nicht nur in den Kirchen Afrikas leuchtet, sondern auch in den Herzen der Menschen. Möge die Verbindung zwischen diesen beiden Orten noch lange bestehen und viele weitere Früchte tragen!