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In der Stadt Miesbach gibt es im Oktober 2025 einen spannenden Anlass, nicht nur das Rathaus, sondern auch die Geschichte der Stadt zu erkunden. Ab dem 6. Oktober wird die Ausstellung „Miesbach unterirdisch“ eröffnet, die sich mit dem unterirdisch verlaufenden Miesbach, der Keller- und Bergbaugeschichte beschäftigt. Das Ausstellungsteam, unter der Leitung von Maria Krüger-Basener, hat sich vorgenommen, insbesondere jungen Menschen einen Zugang zu diesen weniger bekannten Themen zu bieten. „Wir wollen die auffälligen Aspekte unserer Stadtgeschichte aufdecken“, so ein Vertreter des Museumsvereins, der die Ausstellung organisiert hat. Merkur berichtet, dass die Ausstellung vom 6. bis 31. Oktober im Foyer des Rathauses zu sehen sein wird.

Die Eröffnung, eine Vernissage, findet am 6. Oktober um 16.30 Uhr statt und verspricht, ein Fest für die Sinne zu werden. Ein besonderes Highlight stellt die Lesung des Krimiautoren Andreas Förg dar, der einen Roman mit Bezug zu Miesbach verfasst hat. Wie auch die Ausstellung selbst, wird die Lesung sowohl die Literaturfreunde als auch die Geschichtsliebhaber ansprechen. Hier erwartet man ein gutes Händchen für Spannendes und Unterhaltsames.

Multifacettierte Veranstaltungen und Erlebnisse

Doch die Ausstellung ist nur der Anfang. Begleitet von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, das Einblicke in die Bergbau-Vergangenheit und die Stadtgeschichte Miesbachs bietet, wird das kulturelle Angebot abgerundet. Am 11. Oktober um 11 Uhr wird die Stadtführung „Der Miesbach“ den Bürgern und Gästen die verborgene Bedeutung des Flusses näherbringen. Am 14. Oktober, um 19 Uhr, wird ein Vortrag von Dr. Wolfgang Bloch stattfinden, der die historischen Zusammenhänge des Bergbaus in der Region beleuchtet.

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Wer mehr über die Nutzung der Keller in der Stadt erfahren möchte, kann am 18. Oktober an der Stadtführung „Kellergeschichten“ teilnehmen, die ebenfalls um 11 Uhr startet. Den krönenden Abschluss dieses Tages bildet die Lesung von Andreas Förg im Haindlkeller, die um 12 Uhr beginnen wird. Ein weiterer Höhepunkt wird am 25. Oktober die Stadtführung zur „Miesbacher Kohle“ sein, gefolgt von einem Kabarett-Abend mit Klaus Ruml am 30. Oktober um 20 Uhr. Diese Veranstaltungen sind für alle Interessierten kostenlos, Spenden sind jedoch herzlich willkommen, um die Kultur in der Region zu unterstützen. Kulturvision hebt hervor, dass die Führungen vom Rathaus starten und die Teilnehmer durch die Stadt zu einem tieferen Verständnis der lokalen Geschichte führen werden.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Montag bis Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr. „Wir haben auch Sonderöffnungszeiten, da wir hoffen, viele interessierte Besucher zu begrüßen“, fügt ein Mitglied des Ausstellungsteams hinzu. An einem der Samstage besteht die Möglichkeit, von 9 bis 11 Uhr vorbeizuschauen. Die Exponate der Ausstellung sind vielfältig: von einer Bergmannsfigur über alte Stadtansichten bis hin zu Kurzfilmen und einem Modell der Miesbachverrohrung.

Der Museumsweg entlang des Miesbachs mit speziellen blauen Bodenmarkierungen wird ebenfalls Teil dieses umfangreichen Programms sein. Es ist eine Einladung an alle, nicht nur die sichtbaren Aspekte der Stadt zu entdecken, sondern auch die versteckten Geschichten, die den Charakter Miesbachs ausmachen. Es bleibt also spannend und gibt viel zu erleben in der charmanten Stadt am Miesbach!