Am 9. Februar 2026 fand ein spannendes Viertelfinalspiel der Bayernliga zwischen dem TEV Miesbach und den Mighty Dogs aus Schweinfurt statt. Die Zuschauer in der Miesbacher Arena, insgesamt 1345 an der Zahl, erlebten ein packendes Duell, das mit vielen Höhen und Tiefen für die Heimelf gespickt war. Der TEV Miesbach zeigte eine starke Leistung und führte im letzten Drittel mit 2:1, doch die Partie nahm eine dramatische Wendung.

In den ersten beiden Dritteln war das Geschehen auf dem Eis von einer soliden Defensive geprägt. Beide Teams konnten sich einige gute Chancen erarbeiten, doch der Puck fand nicht den Weg ins Netz. Das erste Drittel endete torlos, die Miesbacher waren jedoch die aktivere Mannschaft. Auch im zweiten Drittel blieb es beim 0:0, trotz weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Der Spielverlauf und die entscheidenden Momente

Im dritten Drittel schien sich die Mühe des TEV schließlich auszuzahlen: Patrick Asselin brachte die Miesbacher in der 47. Minute mit 1:0 in Führung. Doch die Mighty Dogs antworteten prompt und glichen in der 49. Minute durch Cermak im Powerplay aus. Nur wenige Sekunden später konnte Schüpping die Miesbacher erneut in Führung bringen, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite. Alksnis glich nur 14 Sekunden vor Schluss erneut für Schweinfurt aus und brachte das Spiel in die Verlängerung.

Hier sollte sich das Blatt endgültig wenden. In der Verlängerung erzielte Diel den Siegtreffer für die Mighty Dogs im Überzahlspiel, was die Miesbacher bitter enttäuschte. TEV-Coach Dusan Frosch äußerte sich nach dem Spiel zu den ungenutzten Großchancen seiner Mannschaft und den vielen unnötigen Strafzeiten, die das Spiel beeinflussten. Besonders schmerzlich war die Absenz von Keeper Philip Lehr, der verletzt aussetzen musste, sowie von Stefan Kuhn, der angeschlagen war. Timon Ewert, der Lehr im Tor ersetzte, zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt viele Schüsse der Schweinfurter ab.

Ein Blick auf die gesamte Liga

Die aktuelle Situation der Bayernliga ist spannend und dynamisch. Während der TEV Miesbach im Viertelfinale gegen die Mighty Dogs scheiterte, gab es auch andere bemerkenswerte Ergebnisse: Der EHC Klostersee gewann gegen die HC Landsberg Riverkings mit 5:2. Auch der EHC Waldkraiburg startete die Abstiegsrunde mit einer Niederlage, während die Eisbären im Derby verloren. Unterdessen konnte der ERSC einen Coup in Waldkraiburg landen und Königsbrunn sich im Viertelfinale durchsetzen. In dieser intensiven Phase der Saison bleibt abzuwarten, wie sich die Teams positionieren werden. Weitere Informationen zu den Entwicklungen im Eishockey finden Sie auf TEV Miesbach und auf Bayernhockey.