Heute ist der 25.02.2026 und wir werfen einen Blick auf den Winterdienst am Flughafen Memmingen, der für die Sicherheit und Effizienz des Luftverkehrs unerlässlich ist. Der Winterdienst umfasst sowohl die Luftseite, sprich die Landebahn, als auch die Landseite mit Parkplätzen und Betriebswegen. Toni Weber ist für die Organisation des Winterdienstes auf der Landseite verantwortlich. Begonnen wird am Terminal-Eingang, wo der Räumdienst sich schrittweise nach außen arbeitet.
Die Parkplätze des Flughafens bieten Platz für bis zu 3.000 Autos, die häufig längere Zeit abgestellt sind – von zwei Tagen bis zu vier Wochen. Dies stellt die Verantwortlichen vor kreative Herausforderungen, da die Flächen nicht immer vollständig befahren werden können. Bei der Räumung der Parkflächen kommen verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz, darunter ein Kubota-M4072-Kleintraktor und zwei Holder-Geräteträger (C 4.42 und C 9700). Trotz der Herausforderungen, die plötzliche Winterereignisse mit sich bringen, bleibt es wichtig, dass der Flughafenbetreiber gut vorbereitet ist.
Technik und Taktik im Winterdienst
Die Winterdiensttechnik am Flughafen Memmingen ist vielfältig und gut ausgestattet. Unter der Leitung von Klaus Kempter stehen unter anderem zehn Räumzug-Kombinationen (Schneepflug, Lkw, Kehrblasgerät), zwei Großflächen-Streugeräte mit einer Arbeitsbreite von 24 Metern sowie eine Schneefräse vom Typ Supra 5001 von Schmidt zur Verfügung. Zudem gibt es spezielle Fahrzeuge zur Reibwertmessung und einen Flughafen-Saugmaschine, die alle DEKRA-geprüft sind.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf den neu installierten Positionslichtern an der Landebahn, die aus LEDs bestehen und keine Wärme entwickeln, wodurch sie nicht im Schnee freigeschmolzen werden. Eine Herausforderung bleibt die Anwendung von Anti-Icing-Flüssigkeit, da sie die Landebahn rutschig machen kann. Darüber hinaus sind einige der eingesetzten Fahrzeuge gebraucht, was die Ersatzteilbeschaffung zu einer echten Herausforderung macht.
Winterliche Wetterbedingungen
Die Wetterbedingungen im Winter sind oft nicht vorhersehbar. Trotz des Klimawandels treten plötzliche und heftige Schneeereignisse auf, die die Planung erschweren. Ähnlich wie am Flughafen München, wo Eisregen für gefährliche glatte Straßen und Wege sorgt, ist auch hier ein schnelles Handeln gefragt. Stefan Häberlein, ein Experte in diesem Bereich, hebt hervor, wie wichtig das richtige Timing bei der Anwendung von Flächenenteisungsmitteln ist. Diese sollten unmittelbar vor dem Eisregen aufgebracht werden, um die Bildung von Eis zu verhindern.
Für weitere Informationen über den Winterdienst in Memmingen können Interessierte auch einen Blick auf diese Webseite werfen. Die Herausforderungen, die der Winter mit sich bringt, machen den Winterdienst zu einer anspruchsvollen, aber auch spannenden Aufgabe, die viel Geschick und Planung erfordert.
Insgesamt zeigt sich, dass der Winterdienst am Flughafen Memmingen eine gut durchdachte Organisation erfordert, um sowohl die Sicherheit der Flugzeuge als auch der Passagiere zu gewährleisten. Der Einsatz moderner Technik und ein kompetentes Team sind dabei unerlässlich, um auch bei schwierigen Bedingungen einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Weitere Details zu den Abläufen und Herausforderungen am Flughafen München finden Sie unter diesem Link.



