Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Ein denkwürdiges Kapitel für den Eishockeysport in Deutschland wurde heute mit dem großen Finale der Deutschen Frauen Eishockey Liga (DFEL) geschrieben. Der ECDC Memmingen krönte sich zum siebten Mal zum deutschen Meister und gewann das entscheidende Spiel gegen die Eisbären Berlin mit 4:2. Ein spannendes Match, das vor 2679 Zuschauern stattfand. Nur 122 Fans fehlten zum Rekord von 2801 Zuschauern, was zeigt, wie rege das Interesse an diesem sportlichen Ereignis ist. Der BR berichtet, dass Memmingen mit diesem Titel dem Rekord der ESG Planegg nur noch einen Schritt näher gekommen ist.

Die Tore für Memmingen verwandelten Nara Elia in der 9. Minute, gefolgt von Theresa Knutson, die zweimal zuschlug (36. und 54. Minute), sowie Jule Schiefer, die in der 40. Minute erfolgreich war. Diese eindrucksvolle Leistung fiel auch Daria Gleißner, der Kapitänin der Nationalmannschaft, auf, die nicht nur stolz auf ihre Mannschaft war, sondern auch die Teamchemie lobte. Memmingen hatte bereits die ersten beiden Spiele der Best-of-Five-Serie in Berlin mit 3:0 und 6:1 für sich entscheiden können.

Blick auf die Liga

In der aktuellen Saison, der 37. Austragung der DFEL, zeigen sich die Veränderungen im Spielmodus sichtbar. Aufgrund der verringerten Anzahl an Teams absolvierte die Liga eine Dreifachrunde, die bis zum 22. Februar 2026 dauerte. Wikipedia erklärt, dass die Playoffs am 28. Februar 2026 starteten und im Best-of-Five-Modus durchgeführt wurden. Am Ende können vier Teams im Wettbewerb gegen einander antreten, da der EC Bergkamener Bären keine Lizenz beantragt hat und sich zurückzog.

In-article Werbung
In-article Werbung

Mit nur fünf Mannschaften in der höchsten Liga schloss die DFEL die Saison erfolgreich ab. Die Mannschaften spielten entweder zwei Mal zu Hause oder vier Mal auswärts gegeneinander, es galt die bewährte Drei-Punkte-Regelung: Ein Sieg bringt drei Punkte, ein Unentschieden einen und für eine Niederlage gibt es nichts. Dies sorgte für spannende Spiele und knappe Entscheidungen bis zum Schluss.

Zukunft des Frauen-Eishockeys

Auch wenn die Liga in der höchsten Klasse überschaubar bleibt, gibt es neben der DFEL zwei weitere Ligen. Die DFEL2 Nord wird mit neuen Teams wie der Düsseldorfer EG und dem Aufsteiger FASS Berlin verstärkt. Diese Veränderungen dürften frischen Wind ins bayerische und nationale Frauen-Eishockey bringen. Die Fußstapfen des ECDC Memmingen sind groß, und es bleibt spannend zu beobachten, ob andere Teams nachziehen können.

Die Meisterschaft von Memmingen wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Ob sie nun den Rekord von ESG Planegg egalisieren können, wird die kommenden Saison zeigen. Eines steht fest: Eishockey in Deutschland bleibt ein heißes Pflaster und unser Interesse ist geweckt!