Heute ist der 11.03.2026 und die Ermittlungen zum gewaltsamen Tod einer 70-jährigen Cafébesitzerin in Nonnenhorn, die im Juli 2024 stattfanden, nehmen eine dramatische Wendung. Die Polizei Kempten hat nun zwei Tatverdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, die Frau unter Gewaltanwendung getötet und ihre Tageseinnahmen entwendet zu haben. Die schockierenden Details dieser Tat haben die gesamte Region erschüttert und werfen Fragen über die Sicherheit im Alltag auf.
Die 70-Jährige war am 21. Juli 2024 auf dem Heimweg von ihrem Café in Kressbronn nach Nonnenhorn, als sie Opfer eines Überfalls wurde. Angehörige meldeten sie am nächsten Tag als vermisst, und ihre Leiche wurde schließlich auf einem Privatgrundstück am Seeufer entdeckt. Die Ermittlungen, die durch eine Sondereinheit mit bis zu 50 Personen unterstützt wurden, führten schnell zu den zwei männlichen Tatverdächtigen, einem 30-Jährigen und einem 53-Jährigen, beide rumänischer Staatsangehörigkeit. Die Polizei hat bereits im Februar 2026 Haftbefehle wegen dringenden Mordverdachts erlassen, die auf der Auswertung gesicherter Spuren basieren.
Festnahmen und Ermittlungen
Die Festnahme des 53-Jährigen erfolgte in Salzgitter, Niedersachsen, durch die Kriminalpolizeiinspektion Kempten in Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden. Der 30-Jährige stellte sich am 10. März 2026 freiwillig bei der Kriminalpolizeistation Lindau. Beide Männer sind verdächtig, am Tatabend die Frau getötet und mit einem vierstelligen Betrag aus den Tageseinnahmen aus dem Café geflüchtet zu sein. Die Kriminalpolizei Kempten führt die weiteren Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten.
Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen, die markante Tattoos an den Armen haben und sich in der Umgebung von Kressbronn und Nonnenhorn, insbesondere in der Uferstraße, aufgehalten haben. Die Tatverdächtigen könnten mit einem Kastenwagen mit deutscher Zulassung oder einem Audi mit deutschem Ausfuhrkennzeichen unterwegs gewesen sein. Hinweise können unter der Telefonnummer 0831 9909-0 entgegengenommen werden.
Gesellschaftliche Relevanz und Ausblick
Die grausame Tat hat nicht nur die Angehörigen der verstorbenen Frau in tiefe Trauer gestürzt, sondern wirft auch ein Licht auf die Sicherheitslage in ländlichen Regionen Deutschlands. Es ist ein trauriges Beispiel dafür, wie schnell Gewalt im Alltag eskalieren kann. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft weisen darauf hin, dass die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt. Die Ermittlungen sind jedoch ein Signal, dass die Behörden alles daran setzen, um derartige Verbrechen aufzuklären und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Wir werden die Entwicklungen in diesem Fall weiterhin verfolgen und berichten. Für weitere Informationen zu den Hintergründen und dem aktuellen Stand der Ermittlungen können Sie die Quelle und die Polizei Bayern konsultieren.



