Am 13. Januar 2026 hat das winterliche Wetter in Niederbayern erneut Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Starke Glätte sorgt dafür, dass der Präsenzunterricht an zwei Schulen in Landshut am Dienstag abgesagt werden muss. Betroffen sind die Mittelschule Schönbrunn und die Grundschule Konradin-Auloh. Grund für die Absage ist die akute Glätte rund um die Schulen, die für Schüler und Lehrkräfte eine Gefahr darstellt.
Bereits am Montag musste an vielen anderen Schulen der Nachmittagsunterricht ausfallen. Zudem entfallen auch an weiteren Institutionen im Landkreis Landshut die Unterrichtsstunden: Die Grund- und Mittelschule Furth sowie die Grundschule Ringelai sind ebenfalls betroffen. Diese Schulen müssen ebenfalls aufgrund von Glatteis den Unterricht aussetzen. Besonders kritische Bedingungen herrschen im Landkreis Passau, wo die Grundschule Bad Füssing am Standort Kirchham aufgrund eines technischen Defekts keinen Präsenzunterricht anberaumen kann.
Auswirkungen des Winterwetters
Die winterlichen Bedingungen sind nicht nur ein Problem in Bayern, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands, wie beispielsweise in Hessen, wo der Unterricht an rund 450 Schulen wegen Schnee und Straßenglätte ausfiel. Die Entscheidungen erfolgen in Abstimmung mit den Schulämtern und variieren je nach Region. Während viele Schulen eine Notbetreuung anbieten oder Arbeitsaufträge über digitale Kanäle zur Verfügung stellen, haben die Schulen in Bayern bislang keine Online-Alternativen für den ausgefallenen Unterricht bekannt gegeben. Hier berichtet Zeit von einem zu beobachtenden Trend, wo Schulschließungen vorrangig örtlich entschieden werden.
Die Aufrechterhaltung der Sicherheit für Schülerinnen und Schüler hat oberste Priorität. Bei solch winterlichen Verhältnissen sind die Herausforderungen in der Schulleitung groß. Fragen über die Sicherheit des Schulwegs und die Einflussnahme des Wetters auf den Unterricht führen oft zu kurzfristigen Entscheidungen. Der Deutsche Wetterdienst hat vor Glatteis gewarnt und die strengen Witterungsbedingungen machen die Einschätzung heutzutage zu einer kniffligen Angelegenheit.
Für viele Schüler und Eltern in der Region bleibt abzuwarten, wie es mit dem Unterricht in den kommenden Tagen weitergeht. Eine klare Kommunikation von Seiten der Schulen ist hier gefragt, um alle Beteiligten gut zu informieren und die Sicherheit an erster Stelle zu setzen.