Der EV Landshut hat am Dienstagabend eine bittere Heimniederlage gegen die Bietigheim Steelers hinnehmen müssen. Mit einem Endstand von 1:5 (0:0/0:4/1:1) beendet das Team von Trainer Uwe Krupp sein Heimspiel-Triple. In der VR-Bank Landshut Arena waren 3.483 begeisterte Zuschauer zur Unterstützung gekommen, doch am Ende jubelten die Gäste aus Bietigheim.

Im ersten Drittel gelang es beiden Mannschaften nicht, das Netz zu treffen, trotz einiger Chancen. Oliver Stümpel hatte mit einem Pfostenschuss die beste Gelegenheit für die Landshuter in der 23. Minute. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf: Innerhalb von nur fünf Minuten erzielten die Steelers gleich vier Tore. Pawel Dronia sorgte in der 24. Minute für die Führung, gefolgt von Jack Dugan (28.) und Alexander Preibisch (29.), die den Vorsprung auf 3:0 ausbauten. Bastian Eckl erhöhte in der 35. Minute auf 4:0, was dem EVL einen herben Rückschlag versetzte.

Aufholjagd vergebens

Im dritten Drittel versuchte der EVL, das Ruder noch herumzureißen. Trevor Gooch schaffte in der 43. Minute den Anschluss zum 1:4. Der EV Landshut setzte in der Schlussphase sogar einen sechsten Feldspieler ein, dennoch blieb der große Erfolg aus. Mike Fischer stellte 18 Sekunden vor dem Ende auf 1:5, und die Steelers sorgten damit für einen überzeugenden Auswärtssieg, der ihnen den Sprung auf Platz vier in der Tabelle sicherte.

Durch diese Niederlage rutscht der EV Landshut auf Rang sieben ab und somit aus den begehrten Top-6-Positionen, die zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigen. In den letzten sechs Spielen konnte der EVL nur zwei Siege verbuchen, was die Sorgenfalten im Team verstärkt. Trainer Uwe Krupp äußerte sich nach dem Spiel: „Wir haben hohe Erwartungen, aber haben momentan Schwierigkeiten, diese zu erfüllen.”

Der Blick nach vorne

Für den EV Landshut heißt es jetzt, die Nerven zu behalten. In den kommenden Spielen trifft die Mannschaft am Freitag auf Ravensburg und hat am Sonntag den Tabellenzweiten Kassel zu Gast. „Es ist wichtig, aus den Fehlern zu lernen und sich auf die nächsten Spiele zu konzentrieren“, appellierte Krupp an seine Schützlinge.

Die Bietigheim Steelers hingegen haben mit diesem Sieg nicht nur einen wichtigen Dreier eingefahren, sondern auch den EVL von Platz sechs verdrängt. Die Tabelle ist nun enger denn je, und jedes Spiel zählt. Die nächsten Herausforderungen können entscheidend für die Playoff-Ambitionen beider Teams sein.

Das gesamte Spielgeschehen und weitere Informationen sind auch bei EVL und PNP nachzulesen.