Im neuen Landratsamt Landshut wurden am 7. November 2025 die Förderbescheide für acht spannende Projekte aus der Stadt und dem Landkreis Landshut übergeben. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Öko-Modellregion zu stärken, und die Übergabe setzte ein erfreuliches Zeichen für die lokale Entwicklung. Laut Landkreis Landshut wurden insgesamt 13 Projektanfragen eingereicht, von denen acht genehmigt wurden. Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz zeigten sich erfreut über die positive Entwicklung in der Region.

Bei der Übergabe waren zahlreiche Projektträger sowie örtliche Bürgermeister anwesend, die stolz auf die Unterstützung der lokalen Projekte blicken konnten. Die geförderten Vorhaben sind vielseitig und tragen dazu bei, die regionale Bioland- und Ernährungswirtschaft zu beleben. Hier ein Überblick über die geförderten Projekte:

Vielfältige Projekte zur Stärkung der Region

  • Kühlzelle für Obst: In der Lohnmosterei von Susanne in Neufahrn wird eine Kühlzelle zur Zwischenspeicherung von Bio-Obst gefördert.
  • Doppelmesserbalken für Kleintraktor: Christine Steckermeier aus Neufraunhofen erhält finanzielle Unterstützung für einen Doppelmesserbalken zur insektenschonenden Mahd.
  • Hofladen für Direktvermarktung: Matthias Reichgruber in Gerzen wird beim Aufbau eines Hofladens für bioregionale Lebensmittel unterstützt.
  • Soja-Ölpresse: Familie Limmer aus Wurmsham wird eine Soja-Ölpresse finanziert.
  • Einrichtung eines Onlineshops: Beate und Peter Oberhofer aus Bruckberg erhalten Hilfe für ihren Onlineshop mit Milchprodukten inklusive Hauszustellung.
  • Kühlanhänger: Mießlinger Osterwind GbR aus Pfeffenhausen bekommt einen Kühlanhänger für den Fleischtransport zur Direktvermarktung.
  • Bio-Brotbox-Aktion: Rund 2.500 Erstklässler profitieren von wiederverwendbaren Brotboxen mit Bio-Lebensmitteln, gefördert durch die Kreisgruppe Landshut des BUND Naturschutz.
  • Hygieneausstattung für mobile Schlachteinheit: Unterstützung für die Anschaffung einer Wanne zum Transport von Rindern zur Schlachtung.

Die Fördermittel stammen aus dem Amt für Ländliche Entwicklung in Niederbayern und können bis zu 50% der Nettoausgaben betragen, maximal jedoch 10.000 Euro pro Projekt. Insgesamt belaufen sich die Förderungen für die acht Projekte auf stolze 48.000 Euro.

Initiativen zur Förderung der Bio-Wirtschaft

Diese Förderungen sind Teil eines umfassenderen Programms des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das 2022 ins Leben gerufen wurde, um Kleinprojekte in bayerischen Öko-Modellregionen zu unterstützen. Die Vision hinter diesem Programm ist es, die regionale Bioland- und Ernährungswirtschaft sowie die Bio-Wirtschaftskreisläufe nachhaltig zu stärken. Weitere Informationen zu den geförderten Projekten finden sich auf der Webseite von Öko-Modellregionen Bayern.

Das Engagement und die Zusammenarbeit der lokalen Akteur*innen zeigt einmal mehr, wie wichtig der gemeinsame Einsatz für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Agrarwirtschaft in unserer Region ist. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich in die lebendige Diskussion über Bio-Lebensmittel und Ökolandbau einzubringen und die Projekte vor Ort zu unterstützen.