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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste sich am 9. November 2025 beim Deutschland Cup in Landshut gegen die Auswahl aus Österreich geschlagen geben. Mit einem Endstand von 2:5 blieb den 4200 Zuschauern in der ausverkauften Arena nur eine durchwachsene Vorstellung der heimischen Mannschaft in Erinnerung. Die Spieler machten einige individuelle Fehler und fanden über die gesamte Spielzeit nicht zu ihrem Rhythmus. Der Bundestrainer Harry Kreis war sichtbar enttäuscht, vor allem über die Leistung von Leon Gawanke, der nicht das Zugpferd war, das er hätte sein sollen.

Die Partie begann zunächst vielversprechend für Österreich, das durch Vinzenz Rohrer im Powerplay in Führung ging. Obwohl Moritz Müller in der 30. Minute den Ausgleich erzielte, brachte Lukas Haudum Österreich schnell wieder in Front. Im weiteren Verlauf des Spiels setzte sich der Trend fort: Die deutschen Akteure hatten große Probleme beim Spielaufbau und zeigten Schwächen in der Entscheidungsfindung. Bis zur letzten Minute erzielte Leon Wallner das 3:1 und Rohrer mit seinem zweiten Tor sogar das 4:1. Dominic Zwerger ließ es sich nicht nehmen, vor dem Schlusspfiff das 5:1 nachzulegen. Philipp Preto konnte mit seinem Tor kurz vor Ende immerhin noch den Rückstand auf 2:5 korrigieren.

Kritik an der Leistung

Bundestrainer Harry Kreis nahm in der Aufstellung einige Änderungen vor, nachdem verletzungsbedingt Dominik Kahun und Lukas Kälble ausfielen. Dustin Strahlmeier durfte von Beginn an im Tor ran, was die Fans nicht gänzlich überzeugt hat. Zwei neue Gesichter, Danjo Leonhardt und Maximilian Kastner, hatten ihre ersten Turniereinsätze, konnten aber das Ruder nicht herumreißen. Die Zuschauer quittierten die Leistung teilweise mit Pfiffen, was nicht gerade für einen positiven Teamgeist spricht.

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Die Stimmung wird sich nun am Sonntag ändern müssen, wenn das DEB-Team um 14:45 Uhr gegen die Slowakei spielt. Hier steht alles auf dem Spiel, denn nur ein Sieg in der regulären Spielzeit bringt die Chance auf den Turniersieg. Die Spieler müssen sich steigern, wollen sie den Pokal am Ende der Woche mit nach Hause nehmen.

Wie bereits angedeutet, war die Partie gegen Österreich eine klare Mahnung für die deutsche Mannschaft. In vielen Aspekten, insbesondere in der Laufarbeit und dem Druck bei der In-Defense, muss das Team dringend zulegen. Die 2:5-Niederlage war ein Dämpfer, der die Mannschaft auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Aber wie heißt es so schön: Aufstehen, Krone richten, weitermachen!