Was tut sich auf den bayerischen Schienen? Der Zeitraum vom 17. bis 25. Januar 2026 wird auf der Strecke zwischen Regensburg und Landshut einige Veränderungen mit sich bringen. Der Grund dafür sind umfangreiche Erhaltungsarbeiten. Laut Wochenblatt wird während dieser Zeit ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, um die betroffenen Fahrgäste nicht im Stich zu lassen.

Die betroffenen Bahnhöfe sind Landshut Hbf, Ergoldsbach, Neufahrn, Eggmühl, Hagelstadt, Köfering, Obertraubling, Regensburg-Burgweinting Hp und Regensburg Hbf. Der Ersatzverkehr wird die Fahrten der Linien RE2, RE22 und RE25 zwischen dem Hauptbahnhof Landshut und dem Hauptbahnhof Regensburg ersetzen. Wer zu diesen Zeiten reist, sollte sich vor der Abfahrt auf der Website der Deutschen Bahn oder im DB Navigator über die neuesten Informationen informieren.

Großprojekte im Schienenverkehr

Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Generalsanierungsarbeiten an der über 88 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg, die von DB InfraGO durchgeführt werden. Die Arbeiten an Gleisen, Weichen und Oberleitungen sollen die Infrastruktur der Strecke nachhaltig verbessern, wie Bahnland Bayern berichtet.

Ein durchdachtes Ersatzverkehrskonzept wurde in Abstimmung mit Agilis, DB Regio, DB InfraGO und den betroffenen Kommunen entwickelt. Dieses Konzept räumt ein, dass die tatsächliche Nutzung des Ersatzverkehrs schwer vorherzusagen ist, weshalb Anpassungen nach Beginn der Generalsanierung im Februar 2026 nicht ausgeschlossen sind. Die Planung berücksichtigt dabei Fahrgastzahlen, Straßenführungen und Erfahrungen aus früheren Streckensperrungen.

Ein Blick voraus: Neuerungen in 2026 und 2027

Darüber hinaus ermöglicht die Deutsche Bahn in den Jahren 2026 und 2027 umfassende Ersatzverkehre auch auf anderen Strecken. Dies wurde durch eine europaweite Ausschreibung entschieden, wie Deutsche Bahn berichtet. Zu den betroffenen Strecken zählen unter anderem Hagen–Wuppertal, Nürnberg–Regensburg und Frankfurt–Heidelberg.

Die Umsetzung der Ersatzverkehre wird nun von mehreren Unternehmen übernommen, darunter die deu.mobil GmbH und ein Konsortium aus Busunternehmen. Ziel ist es, fast 60 Millionen Buskilometer anzubieten, wobei die Ersatzbusse in der Regel die gleichen Linienbezeichnungen wie die Züge tragen, die sie ersetzen. Damit soll eine reibungslose Anbindung sichergestellt werden, auch wenn es in einigen Fällen zu verlängerten Fahrtzeiten kommen kann.

Letztlich stehen den Reisenden neue, niveauvolle, barrierefreie Busse zur Verfügung, die mit Annehmlichkeiten wie WLAN und Stauraum für Gepäck ausgestattet sind. Für alle, die während der Bauzeiten unterwegs sind, wird die DB rechtzeitig Informationen zu Haltestellen, Tickets und Fahrplänen bereitstellen. Wer also gut informiert sein möchte, sollte regelmäßig die aktuellen Informationen abrufen und so entspannt ans Ziel kommen.