Heute ist der 8. Februar 2026 und in Landsberg am Lech dreht sich alles um die Olympischen Spiele. Die deutschen Eishockey-Frauen kämpfen derzeit um den Einzug ins Viertelfinale, und die Hoffnungen ruhen auf der talentierten Katharina Häckelsmiller. Die ehemalige Spielerin des HC Landsberg ist ein wichtiger Teil der Nationalmannschaft und hat bereits viel für den deutschen Eishockeysport geleistet. Ihre Reise begann im Alter von drei Jahren, als sie mit dem Eislaufen begann. Die ersten Schritte auf dem Eis machte sie beim EV Königsbrunn, gefolgt vom HC Landsberg, wo sie von 2017 bis 2021 spielte. Aktuell ist sie beim ECDC Memmingen aktiv, wo sie in der Saison 2023/24 bereits 22 Scorerpunkte in 22 Spielen erzielt hat.

Die deutsche Mannschaft startete mit einer Niederlage gegen Schweden in das Turnier, verlor mit 1:4. Doch am letzten Samstag konnte man einen wichtigen Sieg gegen Japan einfahren, der mit 5:2 endete. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits an: Am Montag, den 9. Februar, trifft die deutsche Mannschaft auf Frankreich um 16:40 Uhr, gefolgt von einem Spiel gegen Italien am Dienstag, den 10. Februar, zur gleichen Zeit. Die drei besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale, und die Spielerinnen geben alles, um diesen Traum zu verwirklichen.

Katharina Häckelsmiller im Fokus

Katharina „Kathi“ Häckelsmiller, geboren am 27. August 2004 in Bobingen, hat sich in den letzten Jahren zu einer herausragenden Spielerin entwickelt. Mit einer Größe von 165 cm und einem Gewicht von 63 kg spielt sie als Stürmerin. Ihre Schusshand ist links, was sie für die gegnerischen Torhüter besonders gefährlich macht. Häckelsmiller hat auch in der U16-Frauen-Nationalmannschaft gespielt und war Kapitänin, was ihre Führungsqualitäten unterstreicht. In der U18-Weltmeisterschaft 2022 war sie ebenfalls ein entscheidendes Mitglied des Teams.

Mit der Teilnahme an den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne, wo sie ein Tor gegen die Slowakei erzielte, und ihrer Berufung in die Frauen-Nationalmannschaft hat sie sich einen Namen gemacht. Ihre Leistungen wurden belohnt, als sie 2023 und 2024 mit dem ECDC Memmingen Deutscher Meister wurde. Diese Erfolge haben sie auch zur Sportsoldatin bei der Bundeswehr geführt, was ihr professionelles Training unterstützt.

Ein Blick in die Zukunft

Doch nicht nur die aktuellen Spiele sind von Bedeutung. Die 25. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) wird in diesem Jahr erstmals seit 20 Jahren wieder mit einer Frauen- und einer Männer-Mannschaft vertreten sein. Die offizielle Eröffnung der Spiele erfolgt am 6. Februar 2026, während die Frauen bereits am 5. Februar mit ihrem Turnier beginnen. Ihr erstes Spiel wird ein aufregendes Ereignis, das live im TV und per Stream übertragen wird. Die Fans können sich auf spannende Begegnungen freuen, wenn die deutsche Mannschaft um den Sieg kämpft.

Eine weitere sportliche Veranstaltung in der Region ist das inklusive Fußball-Hallenturnier, das am Samstag, den 28. Februar, in Hurlach stattfinden wird. Organisiert von SV Hurlach, Regens Wagner Holzhausen und den „Freunden und Förderern von Regens Wagner Holzhausen“, ist dieses Turnier eine wunderbare Gelegenheit, den Teamgeist und die Inklusion im Sport zu fördern. Die Spenden des Turniers kommen dem Förderverein zugute und der Beginn ist für 15 Uhr in der Hurlacher Sport- und Kulturhalle angesetzt.

Die aktuellen Ereignisse im Eishockey und die bevorstehenden Olympischen Spiele zeigen, wie wichtig der Sport für die Region und die jungen Athleten ist. Die Leistungen von Sportlerinnen wie Katharina Häckelsmiller sind nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch eine Inspiration für viele, die den Weg des Sports einschlagen möchten. Der Fortschritt im deutschen Eishockey ist unübersehbar, und wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Spiele bringen werden.