Am Wochenende ist es so weit: Der 25. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ wird am 11. und 12. Februar 2026 in der Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach ausgetragen. Mit insgesamt 160 Nachwuchsforscherinnen und -forschern, die ihre spannenden Projekte präsentieren, beginnt für die Teilnehmer eine aufregende Zeit. Nachdem es im letzten Jahr einen Rückgang der Teilnehmenden gab, kehrt der Wettbewerb nun zu gewohnten Teilnehmerzahlen zurück. Bei dem bundesweit zum 61. Mal ausgetragenen Wettbewerb wird in Oberfranken nicht nur auf die kreativen Ideen der jungen Forscher gesetzt, sondern auch auf das diesjährige Motto: „Maximale Perspektive“.

Die Projekte sind äußerst vielfältig und reichen von Themen wie den Einfluss von Medienkonsum auf das Schlafverhalten über Mikroplastik in Speisesalz bis hin zur Entwicklung einer innovativen Waschanlage für Brillen. Am ersten Tag, dem 11. Februar, zeigen die Teilnehmenden bis 14 Jahre ihre kreativen Arbeiten im Rahmen der Sparte „Jugend forscht junior“. Am 12. Februar sind dann die älteren Teilnehmenden ab 15 Jahren an der Reihe, sich der Jury zu präsentieren.

Besondere Highlights des Wettbewerbs

Besonderes Augenmerk wird auf die Vormittags-Jurygespräche gelegt, während die Ausstellung für die breite Öffentlichkeit nachmittags von 15:00 bis 17:00 Uhr zugänglich ist. Die Preisverleihung, die an beiden Tagen um 17:00 Uhr stattfindet und von Franziska Brömel moderiert wird, verspricht spannende Momente und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Die meisten eingereichten Projekte kommen aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth, wo 37 Projekte gestartet werden, gefolgt von Bamberg mit 28 und Hof mit 16 Beiträgen.

  • Teilnehmende nach Regionen:
    • Bayreuth: 37 Projekte
    • Bamberg: 28 Projekte
    • Hof: 16 Projekte
    • Coburg und Lichtenfels: 8 Projekte
    • Hof und Fichtelgebirge: 15 Projekte
    • Kulmbach: 4 Projekte

Das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth hebt sich in diesem Jahr mit 16 Beiträgen als die teilnehmerstärkste Schule hervor. Ein weiteres bemerkenswertes Faktum ist, dass die Region Bamberg-Forchheim mit 39 Projekten und 69 Teilnehmenden stark vertreten ist. Auch die Region Coburg zeigt mit dem Gymnasium Ernestinum Coburg, das die meisten Teilnehmenden stellt, Engagement für die jungen Wissenschaftler.

Ein Blick in die Zukunft

Der Wettbewerb für Kinder und Jugendliche aus Oberfranken hat das Ziel, Kreativität und Innovation zu fördern. Im Jahr 2025 waren bereits 128 Teilnehmer mit Projekten zu Themen wie Klimaschutz und Ernährungstrends aktiv. Die Themenvielfalt orientiert sich stark an den Interessen der jungen Forscher, wobei die Fachgebiete Biologie, Physik, Technik und viele weitere zur Auswahl stehen. Dabei erhalten die Teilnehmer wertvolle Unterstützung von Lehrkräften und Betreuern des Schülerforschungszentrums Oberfranken.

Nicht zu vergessen sind die finanziellen Förderer wie die oberfränkischen Sparkassen, Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG sowie KSB SE & Co. KGaA, die den Wettbewerb unterstützen. Wer Interesse hat, am Wettbewerb teilzunehmen, sollte sich jedoch beeilen: Die Anmeldungen für das nächste Jahr laufen bis zum 30. November 2025.

Für weitere Informationen rund um die Veranstaltung und die Anmeldung besuchen Sie die Website von Jugend forscht oder die offizielle Seite von Oberfranken.