Am 16. Februar 2026 fand in Kulmbach der 25. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Jugend forscht Junior“ statt. Rund 160 junge Forscher, bestehend aus Schülern und Studierenden, zeigten an diesem Tag ihr Können. Die Veranstaltung, die zum dritten Mal in Kulmbach stattfand, wurde vom Verein Oberfranken Offensiv organisiert und bot eine Plattform für 103 innovative Projekte, von denen 14 ausgezeichnet wurden. Diese ausgezeichneten Projekte haben die Möglichkeit, zum Landesentscheid weiterzureisen und sich damit für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren. Der Vorstandsvorsitzende Henry Schramm, der auch Bezirkstagspräsident ist, würdigte die Leistungen und die Kreativität der Teilnehmer. Weitere Informationen finden Sie hier.
In diesem Jahr kehrte der Wettbewerb zu seiner gewohnten Teilnehmerzahl zurück, nachdem 2025 ein Rückgang zu verzeichnen war. Der Wettbewerb wird bundesweit bereits zum 61. Mal ausgetragen, und der Regionalwettbewerb in Oberfranken besteht seit einem Vierteljahrhundert. Das Motto des Wettbewerbs 2026 lautete „Maximale Perspektive“. Die Themen der Projekte waren vielfältig, darunter der Einfluss von Medienkonsum auf das Schlafverhalten, die Analyse von Mikroplastik in Speisesalz und die Entwicklung einer Brillen-Waschanlage.
Der Ablauf des Wettbewerbs
Der Wettbewerb erstreckte sich über zwei Tage. Am 11. Februar 2026 präsentierten die Teilnehmenden bis 14 Jahre insgesamt 59 Projekte in der Sparte „Jugend forscht Junior“. Am 12. Februar 2026 traten dann die älteren Teilnehmer ab 15 Jahren in der Sparte „Jugend forscht“ an. Vormittags fanden Jurygespräche statt, während die Ausstellung nachmittags von 15:00 bis 17:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich war. Die Preisverleihung wurde an beiden Tagen um 17:00 Uhr durchgeführt und von Franziska Brömel moderiert.
Besonders hervorzuheben ist, dass die meisten Projekte aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth stammen, mit insgesamt 37 Projekten. Auf den weiteren Plätzen folgen Bamberg mit 28 und Hof mit 16 Projekten. Das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth war mit 16 Beiträgen die stärkste Schule. Auch die Region Bamberg-Forchheim war stark vertreten und brachte 39 Projekte mit 69 Teilnehmenden ein. Das Gymnasium Ernestinum Coburg und das Gymnasium Burgkunstadt trugen jeweils vier Projekte bei, während die Region Hof und Fichtelgebirge 15 Arbeiten vorstellten, mit dem Hochfranken-Gymnasium Naila als stärkstem Teilnehmer.
Die Bedeutung von „Jugend forscht“
Der Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für junge Talente, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Förderung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Die Patenunternehmen, darunter Brose Fahrzeugteile, oberfränkische Sparkassen und KSB SE & Co. KGaA, unterstützen die Initiativen und tragen zur Verbreitung von Wissen und Forschung bei. „Jugend forscht“ bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ideen zu entwickeln und sie einem breiten Publikum vorzustellen, was für die Zukunft der Wissenschaft entscheidend sein kann.
Für weitere Informationen zu „Jugend forscht“ und den damit verbundenen Veranstaltungen besuchen Sie bitte die offizielle Website.