In Kronach stehen große Veränderungen an! Das geplante Erlebnisbad Crana Mare, das mit einem Kostenrahmen von 25 Millionen Euro ins Auge gefasst wurde, könnte sich als kostspieliger herausstellen als zunächst gedacht. Aktuelle Schätzungen sind noch unklar, dennoch wächst die Befürchtung, dass durch unrealistische hohe Fördergelder Abstriche bei der Attraktivität des Projekts notwendig werden könnten. NP Coburg berichtet, dass die Stadt auch auf Gewerbesteuereinnahmen des örtlichen Versicherungsunternehmens Huk setzen könnte, um die Kosten abzufedern.

Was sind die Pläne für das Crana Mare? Geplant sind nicht nur ein Hallenbad, sondern auch umfangreiche Sanierungen im Freibadbereich. Zu den Highlights zählen ein Freizeitbecken, ein Sportbecken und ein neuer Sprungturm. Für die Umsetzung verantwortlich ist die BayernGrund Grundstücksbeschaffungs- und -erschließungs-GmbH, die am 31. März 2026 mit den Bauarbeiten beginnt und diese bis Ende 2030 abschließen möchte. Ausschreibungen Deutschland hat die Details hierzu veröffentlicht.

Positive Entwicklungen oder hohe Kosten?

Trotz der teuren Aussichten sind viele Fans des bestehenden Aquaria in Coburg besorgt. Diese Familie fordert, dass das Bad seine bisherigen Attraktionen, darunter das Wellenbad und das 50-Meter-Becken, behalten soll. Es müssen also Antworten gefunden werden, wie die beiden Projekte – das Crana Mare in Kronach und ein möglicher Neubau des Aquaria – finanziell und strukturell zusammengeführt werden können. Aktuell steht auch die Sanierung des bestehenden Aquaria auf der Kippe, deren Kostenschätzung auf stolze 57 Millionen Euro ansteigt – das sind ganze 30 Millionen Euro mehr als ursprünglich veranschlagt.

Die Diskussionen um die Attraktivität und die hohen Kosten werfen Fragen auf. Könnte es am Ende bedeuten, dass nur eine reduzierte Version des Crana Mare verwirklicht wird? Die Zeit wird zeigen, ob die Stadt das nötige Geld für ein vollständiges und ansprechendes Erlebnisbad zusammenkratzen kann.

Ein Blick in die Zukunft

Die Hoffnung auf eine gelungene Umsetzung bleibt, insbesondere da die Pläne auch einen neuen Saunabereich sowie eine verbesserte Gastronomie beinhalten. Größere Parkflächen und sportliche Einrichtungen sind ebenfalls in der Planung, um den Bedürfnissen der zukünftigen Besucher gerecht zu werden. Wie sich der Bau entwickeln wird, bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: die chronacher Schwimmbegeisterten dürfen auf das Crana Mare hoffen.