Heute ist der 2.04.2026 und die Stadt Kronach steht vor einem spannenden Projekt: den Neubau des Erlebnisbades Crana Mare. Mit einem veranschlagten Kostenrahmen von 25 Millionen Euro wird dieses Vorhaben nicht nur die Schwimmkultur in der Region beleben, sondern auch die Diskussion über Fördergelder und die Attraktivität des Projekts anheizen. Laut einem Artikel auf np-coburg.de sind die hohen Fördergelder, die für die Umsetzung des Projekts erhofft werden, jedoch unrealistisch eingeschätzt. Dies könnte dazu führen, dass Abstriche bei der Attraktivität des neuen Bades notwendig werden.
Das neue Crana Mare wird nicht nur ein Hallenbad umfassen, sondern auch ein Freibad mit verschiedenen Becken, darunter Kinderbecken, Freizeitbecken und Sportbecken. Zu den weiteren geplanten Attraktionen zählen ein Sprungturm und eine Rutschenanlage. Die geplanten Neubaumaßnahmen im Hallenbadbereich beinhalten die Umverlegung des Haupteingangs, die Erweiterung um ein Lehrschwimmbecken und einen Saunabereich. Auch die Außenanlagen sollen nicht zu kurz kommen; hier sind Sanierungsmaßnahmen für das bestehende Freibad geplant, das seit den 1960er-Jahren in Nutzung ist.
Finanzielle Herausforderungen und Gemeindefinanzen
Die Finanzierung des Neubaus könnte durch die Gewerbesteuereinnahmen des erfolgreichen Versicherungsunternehmens Huk in Coburg unterstützt werden. Diese Erlöse wecken Begehrlichkeiten, die auch in den Neubau eines Freibades in Coburg fließen könnten. Ein weiterer Aspekt ist das bestehende Aquaria in Coburg, dessen Sanierung sich als wirtschaftlich untragbar erweist. Ein Neubau könnte die Kosten auf insgesamt 57 Millionen Euro ansteigen lassen, was einer Steigerung um 30 Millionen Euro entspricht. Gleichzeitig fordern Fans des Aquaria, dass die bestehende Attraktivität wie das Wellenbad, das 50-Meter-Becken und der Sprungturm erhalten bleibt.
Der Auftraggeber für das Projekt ist die BayernGrund, die mit den Architekten und Ingenieuren bereits in den Startlöchern steht. Die Bauarbeiten sollen am 31.03.2026 beginnen und bis zum 31.12.2030 abgeschlossen sein. Die geschätzten Kosten für die Architektur- und Ingenieurdienstleistungen belaufen sich auf 344.000 EUR (ohne MwSt.), und die Teilnahmeanträge müssen bis zum 23.02.2026 eingereicht werden. Diese Details sind in einer weiteren Quelle auf ausschreibungen-deutschland.de zu finden.
Ein Blick in die Zukunft
Die Entwicklung des neuen Crana Mare in Kronach könnte nicht nur die lokale Freizeitgestaltung bereichern, sondern auch zu einer Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen. Die Herausforderungen in der Finanzierung und der Erhalt bestehender Attraktionen aus dem alten Aquaria werden entscheidend sein für den Erfolg dieses Projekts. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein, wie sich das Vorhaben entwickeln wird und welche Kompromisse möglicherweise eingegangen werden müssen, um die Umsetzung zu realisieren.