In Kitzingen ist wieder die Zeit der Sternsinger angebrochen! Mit Herz und Engagement haben sich 40 Kinder und über 20 Gruppenleiter auf den Weg gemacht, um für eine gute Sache zu sammeln. Wie MainPost berichtet, zogen die Gruppen von Haus zu Haus, um Segen zu bringen und Spenden zu sammeln. Die stolze Summe von rund 10.000 Euro kam dabei zusammen.
Der Erlös der diesjährigen Sternsingeraktion fließt an die Stiftung von Schwester Christel in Bogotá, Kolumbien. Dort wird sich für hilfsbedürftige Kinder und Senioren eingesetzt. Damit leisten die Sternsinger nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zu besseren Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven für die, die es nötig haben.
Tradition der Sternsinger in Kitzingen
Die Sternsingeraktion hat in Kitzingen eine lange und geschätzte Tradition. Jedes Jahr am Tag der Heiligen Drei Könige sind die Kinder und Jugendlichen unterwegs, um Botschaften der Hoffnung zu verbreiten und Spenden zu sammeln. Die KjG Kitzingen ist dabei stets auf der Suche nach neuen Kindern, die sich an der Aktion beteiligen möchten. Interessierte können mehr Informationen dazu auf den sozialen Medien unter @kjg.kitzingen finden.
Doch was ist eigentlich das große Ziel der Aktion? Wie sternsing.de beschreibt, fokussiert sich die Sternsingeraktion im Jahr 2026 auf Bangladesch. Dort gibt es bekanntlich rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche, die in teils katastrophalen Bedingungen arbeiten. Die Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich aktiv für die Befreiung dieser Kinder ein, um ihnen eine Zukunft mit Bildung zu ermöglichen.
Ein Blick über den Tellerrand
Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation in Westbangladesch. Diese Organisation befreit Kinder und konzentriert sich auf deren (Wieder-)Einschulung und Ausbildung. Auch Caritas Bangladesh hat sich dem Ziel verschrieben, benachteiligte Kinder auszubilden und bei Eltern für die Rechte auf Bildung zu sensibilisieren.
Das Kindermissionswerk, eine internationale Kinderhilfsorganisation der katholischen Kirche in Deutschland, ist ebenfalls eng mit der Sternsingeraktion verbunden. Wie auf kindermissionswerk.org ausführlich beschrieben wird, wurden in der Vergangenheit gravierende Vorwürfe gegenüber Winfried Pilz, dem ehemaligen Präsidenten des Kindermissionswerks, bekannt. Der Bericht über seine Amtszeit beleuchtet auch den Umgang mit solchen Vorfällen und soll Die Organisation dabei unterstützen, interne Faktoren zu verbessern und zukünftig einen effektiven Kinderschutz zu gewährleisten. Die Stellungnahme der Organisation zeigt, dass Maßnahmen bereits im Gange sind.
Unserer kleinen Stadt Kitzingen kann somit stolz auf das Engagement ihrer Kinder sein. Es wird deutlich: Die Sternsingeraktion bewirkt nicht nur auf lokaler Ebene Gutes, sondern leistet auch international wertvolle Hilfe, die den notleidenden Kindern und Jugendlichen dieser Welt zugutekommt.



