Katharina Schulze, die frische und dynamische Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, wird am Rosenmontag, dem 16. Februar 2026, mit dem begehrten Schlappmaulorden ausgezeichnet. Diese Ehre wird von der Kitzinger Karnevalsgesellschaft (KiKaG) verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die sich durch ihre „lockere Zunge“ und Eloquenz auszeichnen. Wie die Main-Post berichtet, freut sich Schulze, die 40 Jahre alt ist und aus Oberbayern stammt, über diese besondere Auszeichnung und spricht in einem Interview über ihre Ansichten zur Authentizität in der Politik sowie ihrer Kostüm-Wahl für die Feierlichkeiten.
Der Schlappmaulorden wird seit 1989 jährlich verliehen und hat in der Region Kitzingen einen hohen Stellenwert. Zu den prominenten bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl und auch Bayern’s Ministerpräsident Markus Söder. Die Laudatio für Schulze wird traditionell von ihrem Vorgänger gehalten, was den feierlichen Anlass zusätzlich unterstreicht. Der Orden selbst besteht aus einem Bronzeguss, einer Narrenkappe und bietet der Preisträgerin eine lebenslange Ehrenmitgliedschaft in der KiKaG, so vermeldet der BR.
Karneval als Ventil für politische Kritik
Karneval, oder wie man auch sagt, die „fünfte Jahreszeit“, ist eine Zeit, in der Traditionen gefeiert werden und die Menschen farbenfrohe Kostüme tragen. In Deutschland wird der Karneval nicht nur gefeiert, um der Fastenzeit vor Ostern zu begegnen, sondern hat auch eine politische Dimension. Diese Traditionen hat tief verwurzelte gesellschaftliche Aspekte, die auch auf den politischen Aschermittwoch hinweisen, an dem wichtige gesellschaftliche Themen behandelt werden. Der ÖDP hebt hervor, dass Karneval als Ventil für die Bevölkerung dient, um politische Ereignisse humorvoll zu hinterfragen und zu kritisieren. Dabei sind die Büttenreden ein zentrales Element, das es ermöglicht, Gesellschaftsordnungen spielerisch infrage zu stellen.
In diesem Sinne ist die Verleihung des Schlappmaulordens ein schöner Anlass, um auch den politischen Blickwinkel von Katharina Schulze zu beleuchten. Ihre warmherzige und direkte Art finden nicht nur bei Weggefährten Anklang. Im Kontext von Fasching und Karneval wird sichtbar, wie wichtig es ist, auch in Zeiten von politischen Spannungen den Humor und die Freude nicht aus den Augen zu verlieren.
Mit ihrer Nominierung für den Schlappmaulorden verbindet sich eine wunderbare Möglichkeit, den Karneval und die Politik in ein harmonisches Zusammenspiel zu bringen, in dem die „lockere Zunge“ von Katharina Schulze eine tragende Rolle spielt. Eine bessere Wahl hätte die KiKaG nicht treffen können!



