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Am 15. Februar 2026 fand in Kitzingen ein ganz besonderer Faschingsgottesdienst statt, der von Pfarrer Richard Tröge und Pfarrer Uwe Bernd Ahrens gestaltet wurde. Nach einjähriger Pause war die Stimmung sowohl unter den Veranstaltern als auch bei den Besuchern ausgelassen und fröhlich. Tröge, der nicht nur Pfarrer, sondern auch Kabarettist ist, hielt die Predigt in der evangelischen Stadtkirche und ermutigte die Anwesenden, die Freude am Leben zu zelebrieren. Er wies jedoch humorvoll darauf hin, dass eine Kirche mit einem lebensgroßen Toten kein Freudenhaus sei. Dies sorgte für einige schmunzelnde Gesichter unter den Zuhörern, die sich an Trögers Bemerkung erinnerten, dass die Franken sich nur „a weng“ freuen.

Die Veranstaltung wurde durch die Karnevalsgesellschaft KiKaG bereichert, die eingeladen wurde, um den Gottesdienst zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Leider mussten die Auftritte der Garde der KiKaG aufgrund äußerer Bedingungen entfallen, was jedoch der festlichen Stimmung keinen Abbruch tat. Besonders erfreulich war die Teilnahme des Nachwuchses der KiKaG, der während der Pandemie kaum trainieren oder auftreten konnte. Diese Gruppe stellte die zahlenmäßig stärkste des Vereins dar. Einige Kinder kamen sogar in Verkleidung und präsentierten ihre Kostüme am Altar, wofür sie kleine Geschenke erhielten.

Kreative Einlagen und musikalische Höhepunkte

Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes übernahm der Organist zusammen mit dem Posaunen-Chor, der neu interpretierte Karnevals-Hits spielte. Diese musikalischen Einlagen lösten Begeisterung unter den Anwesenden aus und trugen zur heiteren Atmosphäre des Gottesdienstes bei. Der rote Faden des Gottesdienstes war eine humorvolle Persiflage auf die FFP2-Masken und die Maskerade zu Karneval. Die Dialoge und Lesungen thematisierten die Masken, die Menschen im Alltag tragen, und ermutigten die Besucher dazu, den Mut zu finden, diese abzunehmen.

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Nach dem Gottesdienst lud Pfarrer Ahrens die Anwesenden zu Krapfen im Hof des Paul-Eber-Hauses ein, was eine willkommene Gelegenheit bot, die Gemeinschaft und den Fasching zu feiern. Ein herzliches Dankeschön und ein kräftiges Helau für Pfarrer Uwe Bernd Ahrens rundeten die Veranstaltung ab und zeigten die Wertschätzung der Gemeinde für die Arbeit der Pfarrer und der KiKaG.

Ein Rückblick auf Tradition und Gemeinschaft

Der Faschingsgottesdienst in Kitzingen ist eine schöne Tradition, die nicht nur den religiösen Aspekt feiert, sondern auch das Miteinander und die Freude der Menschen in der Gemeinde fördert. Trotz der Herausforderungen, die die Pandemie mit sich brachte, zeigten die Akteure, dass der Zusammenhalt und die Fröhlichkeit in der Gemeinde stark bleiben. Solche Veranstaltungen sind wichtig, um die Gemeinschaft zu stärken und die kulturellen Bräuche lebendig zu halten, wie auch in der Quelle von Mainpost und KiKaG dokumentiert.