Am Sonntagmorgen, dem 15. Februar 2026, ereignete sich in Kempten ein schwerer Verkehrsunfall, der die Aufmerksamkeit der Polizei und der Öffentlichkeit auf sich zog. Ein Autofahrer verlor aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse die Kontrolle über seinen SUV, was zu einem dramatischen Überschlag des Fahrzeugs führte. Der Unfallort war der Heussring in Kempten, wo das Fahrzeug schließlich auf dem Dach liegen blieb und gegen eine Laterne sowie eine Ampel schleuderte. Insgesamt wurden vier Personen im SUV leicht verletzt. Die Polizei stellte fest, dass der Fahrer vermutlich zu schnell unterwegs war, obwohl die Straße zu diesem Zeitpunkt geräumt war. Trotz der winterlichen Bedingungen wäre erhöhte Vorsicht angebracht gewesen, wie die Polizei betonte. Der Schaden am SUV und an der Ampel beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Techniker waren vor Ort, um die Ampel provisorisch wieder in Betrieb zu nehmen.
Kempten, eine Stadt mit einer Einwohnerzahl von 72.286 (Stand: 30.6.2025), liegt auf einer Höhe von 674 Metern über Normalnull und erstreckt sich über eine Fläche von 63,3 km². Die Stadt hat nicht nur historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Basilika St. Lorenz und den Archäologischen Park Cambodunum zu bieten, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen, darunter die Allgäuer Festwoche und den Kemptener Jazzfrühling. Der Oberbürgermeister von Kempten, Thomas Kiechle (CSU), steht an der Spitze der Stadtverwaltung. Weitere Informationen zur Stadt finden Sie auf der offiziellen Homepage www.kempten.de.
Ein Blick auf die winterlichen Straßenbedingungen
Der Unfall in Kempten wirft ein Licht auf die Herausforderungen, die winterliche Straßenverhältnisse mit sich bringen. Der Klimawandel hat in den letzten Jahren einen deutlichen Einfluss auf die Wetterbedingungen in Deutschland gehabt. Historische Wetterdaten und Prognosen für die Jahre 2024 bis 2035 zeigen signifikante Veränderungen in Bezug auf Temperatur, Frosttage und Schneefall. Diese Veränderungen können die Unfallwahrscheinlichkeit auf bestimmten Straßen erheblich beeinflussen. So könnte eine allgemeine Temperaturerhöhung in vielen Regionen zu einem niedrigeren Unfallrisiko führen, während andere Straßen weiterhin stark betroffen sind.
Beispielsweise zeigt die Norderstraße in Kaltenkirchen das höchste Unfallrisiko im Winter, mit einem prognostizierten Temperaturanstieg von 0,8 °C bis 2035 und einem Rückgang der Frosttage um 21 %. Solche Daten verdeutlichen, dass Autofahrer auf die veränderten Bedingungen achten und ihre Fahrweise entsprechend anpassen sollten, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da trotz der potenziellen Reduzierung von Unfallzahlen durch den Klimawandel die Planbarkeit und Sicherheit des winterlichen Straßenverkehrs beeinträchtigt werden könnten. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Allianz Direct.
Insgesamt ist der Verkehrsunfall in Kempten ein wichtiger Hinweis darauf, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse sein können und wie wichtig es ist, stets vorsichtig zu fahren. Gerade in einer Stadt mit einer reichen Geschichte und lebendigen Veranstaltungen wie Kempten sollten sowohl Einheimische als auch Besucher die Straßenverhältnisse stets im Auge behalten, um sicher von A nach B zu gelangen.