Am Donnerstagvormittag war die Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und München stark betroffen, was vor allem Pendlern und Reisenden die Laune vermieste. Laut Augsburger Allgemeine sorgte ein Notarzteinsatz zwischen Dachau und Petershausen dafür, dass die Strecke gesperrt werden musste. Obwohl der Einsatz um kurz nach 11.30 Uhr beendet wurde, waren bereits viele Menschen in der Warteschleife gefangen und mussten mit erheblichen Verspätungen rechnen.
Die Deutsche Bahn informierte via Online-Kanäle über die Störungen und empfahl den Reisenden, alternative Verbindungen über Augsburg zu nutzen. Regionalzüge aus Ingolstadt endeten vorzeitig in Petershausen, während Züge von München in Richtung Ingolstadt am Hauptbahnhof München auf grünes Licht warteten. Auch die ICE-Links zwischen München und Nürnberg waren betroffen, da viele Züge gezwungen waren, einen Umweg über Augsburg und Donauwörth zu nehmen. Dies ging nicht ohne Verzögerungen vonstatten, denn die Regionalzüge RE1 und RB16 erlebten starke Verspätungen und teils Ausfälle.
Alternativangebote für Reisende
Für die S-Bahnlinie S2 zwischen Hauptbahnhof München und Dachau wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Wer in dieser Zeit reisen musste, sah sich gezwungen, auf Busse umzusteigen. „Die schnellste Route von München nach Nürnberg führt per Bahn über Ingolstadt“, so berichtete Stern, doch an diesem Tag war sie alles andere als schnell und bequem.
Die Verspätungshäufung führte dazu, dass besonders Fahrgäste der Regionalzüge umfair und ungemütlich reisen mussten. Reisende aus dem Norden wendeten in Petershausen, während die Züge aus dem Süden in München zurückgehalten wurden. Trotz der Aufhebung der Sperrung blieb die Gefahr von Folgeverspätungen bestehen, was den Tag für viele zu einer Geduldsprobe machte.
Spätestens jetzt sollten sich Reisende die Angebote von bahn.de aktuell anschauen. Dort finden sie eine Störungskarte mit aktuellen Informationen zu Zugausfällen und Verkehrsbehinderungen. Auch wer es nicht mehr nach München oder Ingolstadt schaffen kann, sollte wissen, dass es zahlreiche Alternativen gibt – manchmal bleibt einem nur der Blick auf die interaktive Karte und das Wartespiel. Push-Benachrichtigungen für Verspätungen und eine zuverlässige Übersicht über die Abfahrtstafeln sind dabei hilfreiche Werkzeuge, um in Stresssituationen den Überblick zu behalten. In der schnellen Welt der Deutschen Bahn ist es immer gut, auf dem Laufenden zu bleiben.