Heute ist der 6.03.2026 und in den Haßbergen gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Der Landkreis Haßberge hat der heilpädagogischen Praxis Lebenslinie eine Spende von 1100 Euro überreicht. Diese finanzielle Unterstützung stammt aus dem Erlös der Weihnachtsfeier der Kreisverwaltung des letzten Jahres, bei der Auszubildende Lose verkauft hatten, um für einen guten Zweck zu sammeln. Die Praxis Lebenslinie ist ein wichtiger Akteur im Landkreis, da sie Kinder, Jugendliche und Familien fördert und begleitet.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der heilpädagogischen Praxis und dem Kreisjugendamt Haßberge ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Angebote. Diese werden in gegenseitiger Absprache entwickelt und orientieren sich an den jeweiligen Bedarfen der Klienten. Landrat Wilhelm Schneider hebt die verlässliche Partnerschaft mit der Praxis hervor und betont deren Flexibilität und fachliche Kompetenz, besonders in herausfordernden Situationen.

Vielfältige Angebote der Praxis Lebenslinie

Die Praxis Lebenslinie bietet ein breites Spektrum an Hilfen an, darunter ambulante Hilfen zur Erziehung, Erziehungsbeistandschaften und Sozialpädagogische Familienhilfen. Darüber hinaus betreibt die Praxis zwei stationäre Wohngruppen, die unter anderem für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet sind. Auch Integrationskräfte in Kindertageseinrichtungen sowie heilpädagogische Leistungen gehören zum Angebot. Die Gesellschafter der Praxis, Oliver Mock und Timo Gebhardt, möchten sich herzlich bei den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung für deren Spendenbereitschaft bedanken.

Doch die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Haßberge geht über die Praxis Lebenslinie hinaus. An verschiedenen Schulen im Landkreis sind Jugendsozialarbeiterinnen tätig, die eine wichtige Rolle in der sozialen Arbeit und der Jugendhilfe spielen. So sind beispielsweise an der Grundschule Haßfurt am Standort Nassachtal Christa Goardou-Sachs und am Standort Sylbach Julia Stängle erreichbar. Auch an der Heinrich-Thein-Schule, an der Albrecht-Dürer-Mittelschule und an mehreren anderen Schulen stehen Fachkräfte bereit, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Die Rolle der Jugendsozialarbeit

Die Jugendsozialarbeit ist ein elementarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Landkreis. An den verschiedenen Schulstandorten, wie der Grundschule Zeil-Sand am Main oder der Mittelschule Ebern, leisten die Sozialarbeiterinnen wertvolle Arbeit. Sie sind nicht nur Ansprechpartner für die Schülerinnen, sondern auch für Eltern und Lehrkräfte. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen trägt dazu bei, dass individuelle Bedürfnisse besser erkannt und gefördert werden können.

Die Initiativen im Landkreis Haßberge zeigen, wie wichtig es ist, ein starkes Netzwerk aus verschiedenen Akteuren zu bilden, um junge Menschen bestmöglich zu unterstützen. Diese Partnerschaften zwischen der heilpädagogischen Praxis Lebenslinie, dem Kreisjugendamt und den Schulen sind ein Beispiel dafür, wie soziale Arbeit in der Region konkret umgesetzt wird. Für weitere Informationen zur Jugendsozialarbeit in den Haßbergen können Interessierte die Webseite des BRK Haßberge besuchen.

Die Spende an die Praxis Lebenslinie und die Aktivitäten der Jugendsozialarbeiterinnen sind Teil eines umfassenderen Engagements im Bereich der sozialen Arbeit. Es ist unerlässlich, dass solche Initiativen weiterhin gefördert werden, um die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Haßberge nachhaltig zu verbessern.