Am vergangenen Samstag, dem 5. Dezember 2025, versammelten sich rund 100 Mitglieder der Schiedsrichtergruppe Haßberge zum traditionellen Kameradschaftsabend im Vereinsheim des SSV Gädheim. Unter dem Motto „Gemeinschaft und Ehrung“ eröffnete Obmann Moritz Meisel die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an alle aktiven und passiven Schiedsrichter sowie deren Familien. Die Atmosphäre war geprägt von Kameradschaft und Zusammenhalt – Werte, die in der Schiedsrichtergruppe großgeschrieben werden.
Ein Highlight des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die für ihre Treue und ihren Einsatz ausgezeichnet wurden. In den verschiedenen Kategorien wurden folgende Schiedsrichter geehrt:
| Anzahl der Jahre | Geehrte |
|---|---|
| 30 Jahre | Jens Bönisch, Robert Fanenbruck, Werner Friedrich, Jürgen Hümpfner, Bernhard Mantel |
| 25 Jahre | Alexander Bergmann, Marcel Geuß, Wolfgang Glos |
| 20 Jahre | Thorsten Bockelt, Andreas Eiring, Cornelius Göb, Daniel Hau, Kerstin Hug, Jan Kapar, Thomas Krug, Philipp Leuerer |
| 15 Jahre | Wolfgang Ankenbrand, Wilhelm Dinkel, Lukas Halpfer, Gerald Makowski |
| 10 Jahre | Stephan Becht, Wilhelm Fuß, Adolf Grübert, Florian Grübert, Christian Günther, Niklas Oppelt, Christoph Schwab, Sascha Seifert, Christian Wetz, Markus Wlacil |
Ein Blick zurück
Moritz Meisel blickte auf ein aktives Jahr zurück: Mit insgesamt 1945 Spielleitungen und 18 Veranstaltungen konnte die Schiedsrichtergruppe Haßberge ihre Bedeutung im regionalen Fußball eindrucksvoll unter Beweis stellen. Zudem wurden einige Vorstandsmitglieder verabschiedet, darunter Christian Wetz, der sich über zehn Jahre lang für die Gruppe engagierte. Für die Unterstützung der Schiedsrichtergemeinschaft zollte Meisel auch dem SSV Gädheim Dank für die Bewirtung sowie den aktiven Spendern und Kuchenbäckerinnen.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Wolfgang Glos, der für seine 25 Jahre als Schiedsrichter, Pate und Seniorensprecher mit der Goldenen Pfeife 2025 geehrt wurde. Diese Ehrung spiegelt den hohen Stellenwert wider, den engagierte Funktionäre innerhalb der Schiedsrichtergruppe einnehmen.
Ein Blick in die Vergangenheit der SRG Haßberge
In jüngerer Vergangenheit feierte die Schiedsrichtergruppe Haßberge ein bemerkenswertes Jubiläum. Vor Kurzem fand der 100. Jahrestag der Gründung statt, der in der Stadthalle von Eltmann gebührend gefeiert wurde. Schirmherr Alexander Bergmann erinnerte an die Gründung im Jahr 1923 und die ersten Schritte weg von der SR-Vereinigung Schweinfurt. Der Abend war geprägt von Tradition, Ehrungen und einer unterhaltsamen Moderation durch Klaus Karl-Kraus, begleitet von Darbietungen des Showteams „DDC-Factory“ aus Schweinfurt.
Besonders gewürdigt wurden Persönlichkeiten wie Richard Schlegelmilch, Josef Raab und Walter Moritz, die maßgeblich zur Entwicklung und zum Ansehen der Schiedsrichtergruppe beigetragen haben. Und auch die Jüngeren boten mit Davina Lutz, einer Schiedsrichterin, die bald in der Ersten Frauen-Bundesliga pfeifen wird, Einblicke in ihre Erfahrungen. Humorvolle Einlagen von Moderator Karl-Kraus und dem Comedy-Duo “Lubber & Babbo” sorgten für eine fröhliche Atmosphäre.
Die Schiedsrichterausbildung in der Region spielt eine zentrale Rolle, um den stellenweise akuten Personalmangel in den unteren Ligen zu bekämpfen. Hier setzen die Schiedsrichtergruppen auf ein umfassendes Ausbildungssystem, das sich als sehr effektiv erweist, um neue Talente für den Schiedsrichterberuf zu gewinnen. Wer mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten erfahren möchte, findet Informationen bei Club Hero.
Der Kameradschaftsabend der Schiedsrichtergruppe Haßberge war somit nicht nur ein Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern auch ein wichtiger Schritt in die Zukunft, um neuen Schiedsrichtern die Möglichkeit zu geben, einen Platz in der Gemeinschaft zu finden und sich weiterzuentwickeln.