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Die Vorfreude auf das Gartenjahr 2026 wächst! Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge hat sein Jahresprogramm veröffentlicht, das zahlreiche Aktivitäten für Gartenliebhaber bereithält. Dieses Jahr wird zudem der 200. Todestag von Christian Truchseß von Wetzhausen, auch bekannt als der „Kirschenbaron“, gefeiert. Um seine bedeutenden wissenschaftlichen Leistungen zu würdigen, wurde die Süßkirsche zur „Pflanze des Jahres“ gekürt, was dem Thema einen besonderen Stellenwert verleiht. Eine Sortenausstellung mit alten kirschensorten aus der Region ist ebenfalls geplant. np-coburg.de berichtet, dass das Jahresprogramm sowohl für Mitglieder als auch für interessierte Bürger zahlreiche Anregungen bietet.

Am 1. Februar findet ein Saatguttag im Umweltbildungszentrum in Oberschleichach statt. Hier können alle, die ein gutes Händchen für Pflanzen haben, ihre Kenntnisse ausbauen. Ein weiteres Highlight ist das Obstsortenveredelungsseminar mit Christoph Fallenbacher, das am 8. Februar in Kleinmünster veranstaltet wird. Solche Veranstaltungen sind eine tolle Gelegenheit, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und neues Wissen zu erlangen.

Vielfältige Gartenaktivitäten

Im Laufe des Jahres sind verschiedene Seminare geplant, darunter ein Workshop zum Bau eines Lehmbackofens am 25. Juni in Haßfurt. Auch die Hochbeete und Kräutergärten gewinnen immer mehr an Beliebtheit, was sich auch in der Planung der Aktivitäten widerspiegelt. Highlight des Jahres ist die Gartenstudienreise vom 18. bis 22. Mai ins Ammerland, wo die Teilnehmer tolle Einblicke in Privatgärten, Baumschulen und den Park der Gärten in Bad Zwischenahn erhalten. Solche Reisen sind nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die Natur zu genießen, sie bieten auch inspirierenden Austausch über gartenbauliche Techniken. mainlike.de hebt hervor, wie wertvoll solche Erfahrungen für die Gartenkultur sind.

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Ein weiterer Höhepunkt im Gartenkalender ist der Tag der offenen Gartentür am 14. Juni in Hofheim und seinen Stadtteilen. Hier können private Gärten besichtigt werden, die oft mit viel Liebe und Innovationsgeist gestaltet wurden. Der Wettbewerb „Natur im Garten“ sucht dazu geeignete Gärten, die sich durch nachhaltige Bewirtschaftung auszeichnen. Ein wichtiges Thema, wenn man bedenkt, dass gartenbauliche Produktionssysteme hohe Anforderungen an ökologisches Bewusstsein stellen.

Gartenbau als bedeutende Branche

Der Gartenbau hat sich zu einem bedeutenden Bereich der deutschen Landwirtschaft entwickelt. Etwa 1,3 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird dafür genutzt und gut 12 % der Bruttowertschöpfung stammen aus dieser Branche. Dies zeigt die Relevanz des Gartenbaus für die regionale und nationale Wirtschaft. Fast 15 % der in der Landwirtschaft Beschäftigten arbeiten im Gartenbau – eine beeindruckende Zahl, die die Vielfalt dieser Branche verdeutlicht. thuenen.de beschreibt die Herausforderungen, die die Branche bewältigen muss, darunter die Rentabilität in Zeiten steigender Energiekosten und die Notwendigkeit zur Anpassung an klimatische Veränderungen.

Den Abschluss des Jahres bildet eine Streuobstexkursion in Hohnhausen sowie das Apfelfest in Ebern am 11. Oktober. Auch hier zeigt sich der Trend zur nachhaltigen Bewirtschaftung und der Erhalt von Traditionen im Gartenbau. Alle Informationen zum Jahresprogramm und zur Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen sind auf der Homepage des Kreisverbandes verfügbar: www.gartenbauvereine-hassberge.de.