Am 17. Februar 2026 fand im Sportheim des FC Lindach eine ganz besondere Veranstaltung statt: die Ehrung der Schiedsrichter im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ des BFV und DFB. Diese Initiative würdigt die unermüdliche Arbeit der Unparteiischen, die mit ihrem Engagement den Fußballbetrieb am Laufen halten. Besonders geehrt wurden die Kreis- und Bezirkssieger der Saison 2025/26, die für ihre außergewöhnlichen Leistungen ausgezeichnet wurden.
Die Auszeichnungen für den Kreis Schweinfurt gingen an drei herausragende Schiedsrichter: Melanie Stumpf, Winfried Mahr und Dominic Hofmann. Melanie Stumpf ist mit ihren 15 Jahren eine der jüngsten Schiedsrichterinnen. Nachdem sie 2023 den Neulingskurs absolviert hatte, leitete sie im Frühjahr 2024 ihr erstes Herren-Spiel. Zudem ist sie als Assistentin in der Herren-Landesliga und der Regionalliga der Frauen aktiv. Mit 79 Spielleitungen und 53 Assistenten-Einsätzen zeigt sie ein bemerkenswertes Engagement und ist zudem in der Werbung für die Schiedsrichtergruppe Haßberge aktiv.
Langjährige Erfahrung und Engagement
Winfried Mahr, der bereits seit 35 Jahren als Schiedsrichter aktiv ist, hat über 3000 Spiele geleitet. Mit 85 Jahren unterstützt er nicht nur die U13, sondern engagiert sich auch als Pate für junge Schiedsrichter. Seine langjährige Erfahrung bringt er auch in die Ausbildung ein, während er gleichzeitig bei verschiedenen Vereinsaktivitäten hilft. Mahr, der die B-Lizenz besitzt und 25 Jahre als Herren-Trainer tätig war, hat die Abteilung Alte Herren beim 1. FC Sand 20 Jahre geleitet und ist ein wichtiger Teil des Vereinslebens.
Dominic Hofmann, der dritte Ausgezeichnete, wurde ebenfalls für seine Leistungen in der Schiedsrichtergruppe Schweinfurt gewürdigt. Bei der Ehrung waren auch prominente Vertreter des Schiedsrichterausschusses anwesend, darunter Michael Walter, der ein Trio an den Verbands-Schiedsrichterausschuss für die Verbands-Ehrung am 22. Februar in München melden wird. Der Bezirkssauschuss (BSA) hofft auf einen unterfränkischen Vertreter als bayerischen Sieger für die DFB-Auszeichnung.
Die Bedeutung des Ehrenamts im Sport
Die Würdigung durch „Danke Schiri“ ist nicht nur eine Anerkennung der Schiedsrichtertätigkeit, sondern auch des sportlichen Engagements insgesamt. Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement ist grundlegend für Sportvereine in Deutschland. Ohne die ehrenamtliche Arbeit wäre der gemeinnützige Sport, sei es im Freizeit-, Gesundheits- oder Wettkampfsport, nicht möglich. Über 8 Millionen Mitglieder engagieren sich regelmäßig im Vereinssport, was den Sport zum größten Bereich im Nonprofit-Sektor macht.
Die Herausforderungen für Sportvereine sind vielfältig: gesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel und veränderte Lebensstile wirken sich auf das Ehrenamt aus. Es ist entscheidend, traditionelle Formen des Ehrenamts mit modernen Lebensformen zu verbinden. Der Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und seine Mitgliedsorganisationen setzen sich aktiv dafür ein, das Ehrenamt attraktiv zu gestalten und die Rahmenbedingungen zu verbessern, um die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen zu unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des DOSB hier.
Der Erfolg und die Anerkennung, die die Schiedsrichter in Haßberge erfahren haben, sind ein schöner Beweis für den Stellenwert des Ehrenamts im Sport. Es ist zu hoffen, dass diese Ehrungen weitere Menschen inspirieren, sich ebenfalls im Schiedsrichterwesen oder in anderen Bereichen des Sports zu engagieren.
Für weitere Details zur Veranstaltung und den Ausgezeichneten besuchen Sie bitte auch die Quelle hier und die offizielle Seite des BFV hier.



