Günzburg setzt ein starkes Zeichen für die digitale Zukunft! Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wird das Glasfasernetz im Stadtgebiet massiv ausgebaut. Über 11 Millionen Euro an Fördermitteln wurden bewilligt, um den flächendeckenden Ausbau zu ermöglichen. Das Projekt, das mit einem Gesamtvolumen von etwa 14 Millionen Euro aufwartet, bringt viel frischen Wind in die digitale Infrastruktur der Region.
Der Ausbau wird in zwei Stadtteilen im kommenden Frühjahr starten und ist Teil eines interkommunalen Projekts, das unter der Federführung der Stadt Aichach koordiniert wird. Diese Zusammenarbeit ist ein Beleg dafür, dass in der Region „ein gutes Händchen“ bei der Beantragung von Fördermitteln gezeigt wird. Der offizielle Förderbescheid wurde im Januar in Berlin übergeben, und somit stehen die Weichen für eine moderne Internetversorgung gut.
Bund und Freistaat unterstützen den Gigabitausbau
Im Sinne der Bundesförderung ist klar, dass dieser Ausbau nicht nur für Günzburg, sondern auch für andere unterversorgte Gebiete wichtig ist. Ziel der Förderung ist es, die Wirtschaftslücke bei Telekommunikationsunternehmen zu schließen. Dabei werden nicht nur die Kosten für den flächendeckenden Ausbau und die Errichtung von passiven Infrastrukturen wie Glasfaserstrecken bezuschusst, sondern auch Unterstützung für Planungshilfe und Qualitätssicherung angeboten.
Die Förderquote beträgt normalerweise 50%, in Gebieten mit geringer Wirtschaftskraft sogar bis zu 70%. Das zeigt, wie wichtig der Bund den Breitbandausbau zur Stärkung der digitalen Infrastruktur ansieht. Es werden nicht nur einmalige Zuschüsse gewährt, sondern auch laufende Projekte unterstützt, was für eine nachhaltige Entwicklung sorgt.
Die Bürger im Blick
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Einbindung der Bürger. Eine Telefonbefragung unter Hauseigentümern in geförderten Gebieten zeigte, dass viele den Wunsch nach einer schnelleren Internetverbindung haben. Besonders in ländlichen Gebieten ist die Ansprache für die Bürger wichtig. Die Bundesregierung hebt hervor, dass es für die Hauseigentümer entscheidend ist, klare Informationen über die Vorteile eines Hausanschlusses sowie die anfallenden Kosten zu erhalten.
Viele Befragte nannten langsame Internetverbindungen als Problem, auch wenn sie momentan nicht immer auf eine höhere Bandbreite angewiesen sind. Hier ist es wichtig, zielgerichtete Informationen bereitzustellen, um den Anwohnern die Entscheidung zu erleichtern. Ein mit gutem Grund geäußertes Anliegen ist, dass die Bürger die Auswirkungen der Baumaßnahme auf ihr Grundstück und Haus besser verstehen möchten. So wächst das Vertrauen in das Projekt.
In der Stadt Günzburg steht der Ausbau also in den Startlöchern. Mit über 60% aller Gebäude, die bereits gigabitfähig sind, läuft es gut. Die Gewerbegebiete sowie die fünf städtischen Schulstandorte haben bereits Glasfaseranschlüsse, was der Region einen klaren digitalen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die nächsten Schritte entwickeln. Die Vorbereitungen der Ausschreibungsverfahren sind im Gange, sodass die Bürger und Unternehmen laufend über den Fortschritt informiert werden.