Frachtschiff in Fürth: Nach Leck wieder auf Kurs!

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Im Fürther Hafen ist ein havariertes Frachtschiff wieder fahrbereit, nachdem Öl und Wasser erfolgreich beseitigt wurden.

Im Fürther Hafen ist ein havariertes Frachtschiff wieder fahrbereit, nachdem Öl und Wasser erfolgreich beseitigt wurden.
Im Fürther Hafen ist ein havariertes Frachtschiff wieder fahrbereit, nachdem Öl und Wasser erfolgreich beseitigt wurden.

Frachtschiff in Fürth: Nach Leck wieder auf Kurs!

Ein havariertes Frachtschiff im Fürther Hafen hat wieder Fahrt aufgenommen. Nach einer intensiven Prüfung und dem Abpumpen eines Wasser-Öl-Gemisches durch eine spezialisierte Privatfirma konnte das 102 Meter lange Güterschiff dessen Betreiber übergeben werden. Damit ist der Polizeieinsatz, der seit dem Vorfall in dieser Woche andauerte, beendet, und das Schiff ist bereit, seine Reise fortzusetzen, wie zeit.de berichtet. Die Unfallursache bleibt jedoch weiterhin unklar, was einige Fragen aufwirft.

Am Dienstag war das Frachtschiff, das mit Asphalt beladen war, auf dem Main-Donau-Kanal von Nürnberg nach Bamberg unterwegs, als es plötzlich leckschlug und Wasser in den vorderen Teil des Schiffs eindrang. Die Besatzung handelte schnell, schloss die Luken und brachte das Schiff sicher in den Hafen von Fürth, wo es vertäut und gesichert wurde. Im Zuge der Gefahr wurde vorsorglich eine Ölsperre durch die Feuerwehr eingerichtet. Doch keine Ölverschmutzung gelangte in den Kanal, was die Einsatzkräfte ebenfalls erleichterte, wie br.de berichtet.

Das Vorgehen der Einsatzkräfte

Die Feuerwehr und specialized Taucher wurden mobilisiert, um das Leck zu suchen. Während sie am Abend das Schiff von außen abtasteten, gelang es ihnen jedoch nicht, die genaue Stelle des Schadens zu finden. Ein Gutachter wird nun aus einem anderen Bundesland anreisen, um eine detaillierte Schadensanalyse durchzuführen. Ursprünglich war geplant, das Schiff zu entladen, diese Idee wurde aber nach der ersten Einschätzung verworfen.

Wie es weitergeht

Nun liegt es am Betreiber, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Es könnte sein, dass Werftarbeiter zu Hilfe gerufen werden, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Über weitere Schritte in diesem Prozess bleibt der Betreiber vorerst still. Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, hat jedoch bereits klargestellt, dass von dem Schiff keine Gefahr mehr ausgeht und es keine Verletzten in Zusammenhang mit der Havarie gab.

Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde vorübergehend gesperrt, ist jedoch seit gestern wieder freigegeben. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickeln wird, und ob das Frachtschiff schnell wieder auf Kurs kommt oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Der Vorfall erinnert alle Beteiligten an die Wichtigkeit von Sicherheitsvorkehrungen auf den Wasserstraßen.