In der Stadt Fürth wird derzeit ein spannendes Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur die lokale Gründerkultur belebt, sondern auch kreative Ideen sichtbar macht. Im Rahmen des Gründerwettbewerbs „Citymacher Fürth“ wurde die „Community Kärtla“ vorgestellt. Diese Kärtla sind besondere Visitenkarten, die auf hochwertigem Gmund Paper gedruckt und mit Heißfolie veredelt werden. Das Design stammt von der machen.de Medien und Marketing GmbH und soll dazu dienen, Gründerideen aus der Innenstadt zu fördern und sichtbar zu machen. Ein pop-up-Office in der Königstraße 79 dient als zentraler Ort für Ideen, Konzepte und Netzwerke. Die besten drei Projekte des Wettbewerbs werden prämiert, was die Stadt Fürth zum innovativen Schmelztiegel für Gründer macht.[1]
Oberbürgermeister Thomas Jung hebt die Notwendigkeit hervor, aktiv gegen die Konkurrenz durch den Internethandel zu agieren, bevor Ladenflächen leer stehen. Die Stadt hat daher ein Unterstützungspaket im Wert von rund 150.000 Euro geschnürt, um neue Gründer zu fördern. Die Gewinner des Wettbewerbs können sich auf Mietkostenzuschüsse, Energiekostenzuschüsse in Kooperation mit infra Fürth sowie Startkapital von der VR TeilhaberBank freuen. Diese Maßnahmen sind nicht nur auf die Schaffung neuer Geschäfte ausgerichtet, sondern auch auf die Entwicklung von inhabergeführten Läden, die besondere Erlebnisse bieten und damit das Stadtbild bereichern.[2]
Workshops und Ideenfindung
Zur Unterstützung der Gründer wird ein Workshop-Programm angeboten, das am 17. März um 18 Uhr startet. In diesen Workshops können angehende Gründer ihre Ideen entwickeln und ausarbeiten. Die Bürger der Stadt haben zudem die Möglichkeit, über ein Online-Formular Wünsche zur Stadtentwicklung einzureichen, was dem Konzept der Bürgerbeteiligung Rechnung trägt. Ein temporärer Laden gegenüber dem Fürther Rathaus in der Königstraße 79 wird ebenfalls als Ort für diese Workshops genutzt.[2]
Die Initiative „Community Kärtla“ und der Gründerwettbewerb zeigen, wie wichtig es ist, kreative Lösungen zu finden, um die Innenstadt lebendig zu halten. Diese Art von Initiativen ist nicht nur für die Stadtentwicklung von Bedeutung, sondern kann auch als Vorbild für andere Städte dienen, die ähnliche Herausforderungen durch den Online-Handel und leerstehende Ladenflächen haben. Die Verbindung von Stadtentwicklung, Kreativität und Druckkunst wird hier in Fürth auf eindrucksvolle Weise demonstriert.[1]
Ein Blick über den Tellerrand
Der Gründerwettbewerb „Citymacher Fürth“ reiht sich in eine Vielzahl von Initiativen ein, die in Deutschland zur Förderung von Start-ups ins Leben gerufen wurden. Ähnlich wie beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“, der sich an junge Start-ups mit digitalen Geschäftsideen richtet, werden auch hier innovative Konzepte aus verschiedenen Bereichen gesucht. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch wertvolles Feedback und Netzwerkmöglichkeiten für Gründer. Dies zeigt, wie wichtig die Förderung von Innovationen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt ist, insbesondere in Zeiten, in denen der Einzelhandel unter Druck steht.[3]
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fürth mit dem „Citymacher Fürth“ und der „Community Kärtla“ einen bedeutenden Schritt in Richtung einer kreativen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung geht. Die Unterstützung von Gründern und die Förderung innovativer Ideen sind entscheidend, um eine lebendige Innenstadt zu schaffen, die sowohl Einwohner als auch Besucher anzieht.



