Heute ist der 7.03.2026 und die Vorfreude auf das Tanzfestival dancefirst, das in diesem Jahr in Fürstenfeldbruck stattfinden wird, könnte nicht größer sein. Der Vorverkauf für das Festival begann bereits am 2. März und bringt ein aufregendes Programm mit internationalen Tanzensembles aus der Schweiz, Israel, Frankreich, Italien und Deutschland. Die thematischen Schwerpunkte des Festivals sind Humanität, Beziehungen und gesellschaftliche Themen, die in den verschiedenen Aufführungen eindrucksvoll zur Geltung kommen sollen.
Ein besonderes Highlight des Festivals wird die Eröffnung mit dem Werk „Delay the Sadness“ von der renommierten Choreografin Sharon Eyal sein. Eyal, bekannt für ihren energetischen Tanzstil, hat in ihrer Arbeit den Fokus auf Paarkonstellationen gelegt, die sich dem Schmerz stellen. Dieses Werk ist ihr gewidmet an die verstorbene Mutter und thematisiert die Endlichkeit des Lebens sowie die Spannung zwischen Schönheit und Hässlichkeit. Die Uraufführung fand bereits bei der Ruhrtriennale 2025 statt und wurde in Koproduktion mit mehreren Institutionen realisiert, darunter La Villette und Chaillot. Bei früheren Aufführungen ihrer Werke, wie „Promise“ und „Soul Chain“, erhielt sie Standing Ovations, was die hohe Erwartungshaltung an ihre aktuellen und zukünftigen Arbeiten unterstreicht.
Einblicke in das Festivalprogramm
Die Gauthier Dance Company aus Stuttgart wird mit vier eindrucksvollen Stücken vertreten sein: „Jardi Tancat“ von Nacho Duato, „The Blue Brides“ von Barak Marshall, „Lickety-Split“ von Alejandro Cerrudo und „High Moon“ von Virginie Brunelle. Diese Vielfalt an Stilen zeigt das breite Spektrum der zeitgenössischen Tanzkunst, das auf dem Festival zu sehen sein wird.
Darüber hinaus werden lokale Tanzgruppen, darunter die Ballett-Akademie der HMTM und das Olchinger Tanzstudio Lorenzen & Ottinger, das Festival bereichern. Auch Aterballetto aus Italien bringt vier Stücke mit, darunter „Rhapsody in Blue“ von Iratxe Ansa und Igor Bacovich und „An Echo, a Wave“ von Philippe Kratz. Shahar Binyamini wird mit seinem Werk „New Earth“ ebenfalls vertreten sein, das Bewegung und neue Realitäten erforscht. Eine Neuinterpretation von Maurice Ravels Boléro wird in „Bolero X“ präsentiert, das in Zusammenarbeit mit der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Tanz entsteht.
Nachwuchsförderung und journalistische Projekte
Ein weiteres bemerkenswertes Element des Festivals ist ein Projekt zur journalistischen Nachwuchsförderung, das in Kooperation mit tanznetz durchgeführt wird. Dies zeigt das Engagement des Festivals, nicht nur Tanzkunst zu fördern, sondern auch junge Talente im Bereich des Journalismus zu unterstützen.
Insgesamt bietet das Tanzfestival dancefirst in Fürstenfeldbruck eine spannende Plattform für internationale und lokale Künstler, um ihre Kunst zu präsentieren und wichtige gesellschaftliche Themen durch Tanz zu reflektieren. Die Vielfalt der Produktionen und die hohe Qualität der Aufführungen versprechen ein Festival, das sowohl für Tanzliebhaber als auch für Neulinge im Bereich der darstellenden Kunst ein unvergessliches Erlebnis wird. Informationen zu den einzelnen Aufführungen und Ticketmöglichkeiten finden sich auf der offiziellen Webseite des Festivals.



