Im Landkreis Freyung-Grafenau sind in den letzten Tagen mehrere Einbrüche zu beklagen. Die Polizei hat kürzlich die Meldung über Einbrüche in Waldkirchen registriert, die das Sicherheitsgefühl der Anwohner erheblich trüben. Am Abend des 20. Juni 2025 bleibt die Sorge über die steigende Einbruchskriminalität hoch, denn allein in Waldkirchen wurden in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni gleich zwei Einbrüche verübt, wie PNP berichtet.
Der erste Einbruch betraf die Rezeption einer Ferienwohnungsvermietung in Böhmzwiesel, wo die Täter Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich erbeuteten. Ein zweiter Einbruch fand im Büro einer Zimmerei in Ensmannsreut statt; hier wurden Bargeldbeträge in niedriger vierstelligen Höhe aus einer aufgebrochenen Geldkassette entnommen. In beiden Fällen hinterließen die Einbrecher erheblichen Sachschaden an den Fenstern, die gewaltsam geöffnet wurden, um in die Gebäude einzudringen, wie mein-stuttgart.com berichtet.
Einbruchwelle trifft Landkreis
Doch die Vorfälle beschränken sich nicht nur auf Waldkirchen. Auch in Grainet und Röhrnbach wurden Einbrüche gemeldet. Dabei gingen Täter in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni in einen Verbrauchermarkt und ein ehemaliges Firmengebäude in Grainet, während in Lobenstein bei Kumreut am 18. auf den 19. Juni eine Gaststätte ins Visier genommen wurde. Der gesamte BARGELDBETRAG, der in diesen Einbrüchen entwendet wurde, bewegt sich im mittleren vierstelligen Bereich. Die Ermittlungen sind bereits von der Polizeiinspektion Freyung und der Polizeistation Waldkirchen aufgenommen worden, und die Behörden bitten um Zeugenhinweise unter den Telefonnummern 08551/96070 oder 08581/986566, wie die PNP festhält.
Diese Einbrüche sind Teil einer besorgniserregenden Trendwende. Laut aktuellen Daten gab es deutschlandweit 2023 einen Anstieg der Wohnungseinbrüche, der alarmierende 181 Prozent im Vergleich zum Vorjahr betrug. Ein wesentlicher Faktor ist, dass die Mehrheit der Einbrüche tagsüber zwischen 10 und 20 Uhr erfolgt, was besonders in Herbst- und Wintermonaten ein höheres Risiko mit sich bringt, meint notrufexperten.de. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, sind effektive Schutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Fenster und Türen sowie Alarmanlagen ratsam.
Prävention ist das A und O
Die Zunahme von Einbruchsversuchen bringt nicht nur materiellen Schaden, sondern auch ein Gefühl der Unsicherheit mit sich. Trotz der besorgniserregenden Zahlen wird in der Sicherheitscommunity betont, dass beinahe jeder zweite Einbruchsversuch scheitert, weil die Täter es nicht schaffen, rechtzeitig ins Gebäude zu gelangen. Es wird empfohlen, in Sicherheitssysteme zu investieren, um sich vor solchen Übergriffen zu schützen. Eine durchdachte Sicherheitsvorkehrung kann nicht nur zur Abschreckung dienen, sondern auch zur Beweissicherung und Täteridentifizierung. Ständige Präventionsmaßnahmen sind unerlässlich, um die Sicherheit in unseren Gemeinden zu gewährleisten.
Um sicherzustellen, dass die Anwohner gut informiert sind und sich aktiv an der Aufklärung der Vorfälle beteiligen können, ist die Mithilfe der Bürger gefragt. Zeugen möglicher verdächtiger Aktivitäten werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.