In der beschaulichen Gemeinde Altreichenau im Landkreis Freyung-Grafenau lebt ein junger Mann, der eine besondere Passion für den Krampus entwickelt hat. Sebastian Hohenwarter ist 28 Jahre alt und sieht in der bekannten Figur nicht nur einen schaurigen Begleiter, sondern einen echten Glücksbringer. Sein Engagement geht weit über die kühle Zeit des Jahres hinaus, denn für ihn ist der Krampus das ganze Jahr über präsent und bereichert sein Leben auf vielfältige Weise. Die Tradition des Krampus, die ihren Höhepunkt in den Krampusläufen von Mitte November bis Anfang Dezember findet, hat es Sebastian angetan. Besonders die laufenden Veranstaltungen im Dreiländereck, wo sich Tschechien, Österreich und Deutschland treffen, spielen für Hohenwarter eine zentrale Rolle. PNP berichtet, dass ….
Woher der Krampus stammt, ist eine spannende Frage. Der Ursprung dieser mythologischen Figur, die häufig den Nikolaus begleitet und als Verkörperung des Bösen gilt, reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Der Nikolaus verkörpert das Gute und war bekannt für seine Wohltätigkeit, während der Krampus in seiner furchterregenden Gestalt mit kunstvoll geschnitzten Masken und einem schaurigen Treiben das Böse personifiziert. Diese kulturellen Wurzeln und die Faszination um die Figur des Krampus beschäftigen Hohenwarter seit seiner Kindheit. Für ihn stellt der Brauch einen bedeutenden Teil der regionalen Identität dar, die im gesamten Ostalpenraum, auch in Bayern und Österreich, verankert ist. Salzburg Portal beschreibt, dass ….
Die Kunst des Krampusses
Der Verein „Woifstoana Woidkrampal“, den Hohenwarter gemeinsam mit Freunden ins Leben gerufen hat, trägt zur lebendigen Pflege dieser Tradition bei. Eines der besonderen Merkmale des Krampus sind die kunstvoll geschnitzten Masken, oder „Larven“, die von erfahrenen Schnitzern hergestellt werden. Hohenwarter selbst hat mehrere Krampus-Tattoos auf seinem Körper, die seine tief verwurzelte Verbindung zu dieser Tradition unterstreichen. Als Schreiner bringt er nicht nur handwerkliches Geschick mit, sondern auch die Leidenschaft, die hinter jedem Detail der Krampus-Masken steckt. Wikipedia ergänzt, dass ….
Zusätzlich zu den Krampusläufen plant der Verein auch Maskenausstellungen, die das Interesse an dieser faszinierenden Figur aufrechterhalten. Der Krampus zieht nicht nur im Dezember die Menschen in seinen Bann, sondern stellt das ganze Jahr über eine kreative und kulturelle Herausforderung dar. Es wird deutlich, dass die Faszination um den Krampus weit über das rein Traditionelle hinausgeht und die Menschen dazu bringt, ihren Brauchtum in eine moderne Interpretation zu bringen. Da liegt was an, und es wird spannend, zu beobachten, wie sich diese Tradition in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Sebastian Hohenwarter ist mit seinen 28 Jahren ein wichtiger Teil dieser lebendigen Kultur, die das Brauchtum des Krampus nicht nur am Krampustag, sondern das ganze Jahr über am Leben erhält. Ob bei Ausstellungen oder bei den berühmt-berüchtigten Läufen, der Krampus bleibt ein faszinierendes Symbol, das die Menschen in Bayern und darüber hinaus verbindet.



