Am Sonntag, dem 6. März 2026, stehen die Kommunalwahlen im Landkreis Freising an. Es wird ein großes Spektakel, denn es werden nicht nur neue Bürgermeister, sondern auch Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte sowie ein Landrat gewählt. In 22 der insgesamt 24 Kommunen werden frische Gesichter an der Spitze stehen. Das verspricht Spannung und frischen Wind in die örtliche Politik, wie Merkur berichtet.
Heiß wird es vor allem in den Gemeinden Au, Freising, Haag, Kranzberg, Langenbach, Marzling, Neufahrn und Wolfersdorf, wo die Amtsinhaber aufhören und definitiv neue Gemeindechefs gewählt werden müssen. In Kranzberg und Wolfersdorf gibt es dabei lediglich einen Kandidaten, die Nachfolger sind bereits gesetzt. Spannender wird es in Haag und Marzling, wo zwei Bewerber um die Kontrolle stehen; die neue Bürgermeisterin oder der neue Bürgermeister wird am Wahlabend feststehen. In den Gemeinden, in denen spannende Rennen erwartet werden, wie in Freising oder Neufahrn, sind sogar Stichwahlen wahrscheinlich.
Die Kandidaten und ihre Chancen
In Freising selbst kämpfen gleich neun Kandidaten um die Nachfolge von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher. Währenddessen in Moosburg sieben Aspiranten, darunter der Amtsinhaber Josef Dollinger, die Wähler überzeugen wollen. Auch in Neufahrn mit sechs und Eching mit vier Kandidaten wird es lebhaft zugehen. In Attenkirchen und Kirchdorf gibt es zwei spannende Duelle, während in Allershausen, Gammelsdorf, Mauern und Nandlstadt je drei Bewerber um die Wählergunst buhlen. In Langenbach hingegen wollen vier Kandidaten das Erbe von Susanne Hoyer antreten.
Auf der anderen Seite, in Fahrenzhausen und Hallbergmoos, bleibt alles beim Alten – hier werden keine neuen Bürgermeister gewählt, da Susanne Hartmann und Benjamin Henn kürzlich überzeugende Wahlen gewonnen haben. Bei der Landratswahl stehen gleich acht Bewerber bereit, um dem amtierenden Landrat Helmut Petz die Stirn zu bieten. Es wird spannend zu beobachten, wie sich die Anzahl der neuen Kreisräte von 70 verändert.
Die Wahlhelfer stehen bereit
Ein wichtiges Element für das Gelingen der Wahlen sind die Wahlhelferinnen und -helfer, die die Stadt Freising dringend sucht. Am 8. März könnte es auch zu einer Stichwahl am 22. März kommen. Diese Wahlhelfer leisten einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Willensbildung vor Ort. Für ihre Mühen erhalten sie eine Aufwandsentschädigung, die je nach Funktion variiert: Wahlvorsteher und Co. bekommen zur Hauptwahl 150 Euro, während Beisitzer 120 Euro erhalten. Diese Beträge sinken für die Stichwahl entsprechend.
Der Aufruf zur Mitwirkung richtet sich an alle Interessierten, die sich per E-Mail beim Wahlamt melden können. Dort sind auch Schulungen vorgesehen, damit die Wahlhelfer gut vorbereitet in die Wahl gehen können.
Für alle, die die Wahlen hautnah verfolgen möchten, wird es eine umfassende Live-Berichterstattung geben. Von 18 bis 23 Uhr können Interessierte auf SAT.1 Bayern und anderen Plattformen alle Entwicklungen mitverfolgen, während das Freisinger Tagblatt zwischen 21 und 22 Uhr live vor Ort ist. Die Ergebnisse werden zudem in einem Liveticker auf merkur.de/freising aktualisiert.
Es bleibt faszinierend zu beobachten, wie die Wähler am Sonntag entscheiden werden und welche neuen Gesichter die politische Szene in den kommenden Jahren prägen werden.